Fans aus ganz Nordhessen kamen zu Openair auf  Heiligenberg

Heiligenberg Openair

Gensungen. Als die Stimmung über zwei Stunden nach Konzertbeginn erneut einem Höhepunkt der guten Laune zusteuerte, fing es wieder an zu regnen. Doch trotz des Wettertiefs herrschte bis zum Ende Hochstimmung beim Heiligenberg Openair mit der Band Garden of Delight am Fronleichnamstag.

„Trotz der unsicheren Wetterlage ist die Stimmung toll“, freute sich denn auch Klaus Döll, der das Fest für die ganze Familie mit vielen Unterstützern einmal mehr auf die Beine gestellt hatte. Etwa 500 Besucher waren gekommen.

„Ich habe zwei Nächte lang nicht geschlafen. Als es am Donnerstagmittag aufhörte zu regnen, war ich erleichtert“, sagte Döll, der das Fest im Vorjahr wegen schlechten Wetters hatte absagen müssen. Da war er glücklich, dass am Donnerstag zwischendurch auch die Sonne rauskam. Garden of Delight (G.O.D.), nach den Worten Dölls „Deutschlands angesagteste Celtic-Rock-Formation“, sorgte dafür, dass der Musikfunke schnell zündete beim Publikum.

Viele Fans, zum Teil mit T-Shirts mit der Aufschrift G.O.D., tanzten - einige sogar barfuß. Wie schon vor zwei Jahren rockte der Berg unter den irischen Klängen von G.O.D. Die verschiedenen Stilrichtungen der Band kamen gut an. Viele Besucher hatten sich Klappstühle mitgebracht, andere machten es sich auf Decken gemütlich. Kinder tobten nach Herzenslust auf der großen Wiese.

„Ein ganz tolles Familienfest, wie es besser nicht sein kann“, sagte Jürgen Schäfer aus Ziegenhain: „Unsere neunjährige Tochter tanzt schon zwei Stunden vor der Bühne.“ Schäfer und seine Frau lobten auch die gute Bewirtung „zu moderaten Preisen“. Dieses Fest sei sehr zu empfehlen, „und wir kommen gern wieder“.

Fronleichnam 2006 hatte Döll - bekannt durch die von ihm ins Leben gerufene deutsch-deutsche Kabarettreihe „Gemeinsam lachen“ - das erste Openair-Konzert auf der Wiese unterhalb der Heiligenburg organisiert. „Die Einmaligkeit der Anlage“, die von Kastanien umgebene Wiese am Burghotel, sei „wunderbar geeignet für Festivals für die ganze Familie“, ist Döll überzeugt.

Einmalig schön - so kommentierten denn auch Besucher die Burganlage und den herrlichen Blick vom Turm. Desiree Schmidt vom Heiligenbergverein informierte über die Geschichte des Heiligenberges, der auch als „Hessenlandes Krone“ bezeichnet wird. Für die Unterstützung dankte Döll unter anderem der Feuerwehr Felsberg, Gewerbetreibenden, dem Heiligenbergverein, dem Burghotel Heiligenberg und der Stadt Felsberg. Im nächsten Jahr wird es, wie Döll gegenüber der HNA sagte, „eine Regenpause geben, um die Vorfreude zu steigern.“ Fronleichnam 2014 kann man sich also bereits vormerken.

Quelle: HNA

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