Farbenfrohes Erntedankfest lockte viele Besucher nach Fritzlar

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Bayerisches Flair: Die Verkäuferinnen des Fritzlarer Gärntnerhofes bedienten die Kunden im feschen Dirndl.

Fritzlar. Zum Besuchermagnet entwickelte sich einmal mehr das Erntedankfest am Sonntag in Fritzlar. Bereits vor der Eröffnung waren die Veranstaltungsplätze am Domplatz, im Regionalmuseum und im Hardehäuserhof gut besucht, um 13 Uhr wurde ein mittelalterlicher Bauernmarkt am Domstadtcenter eröffnet.

Die Fritzlarer Geschäfte hatten geöffnet, was viele Besucher zu einem Bummel nutzten.

Am Domplatz begann das Programm mit einem Auftritt der Jagdhornbläser des Kreisjagdvereins. Dazu hatten die Verantwortlichen vom Stadtmarketing um Ulrike Keß ein vielseitiges Musikprogramm für die Gäste organisiert.

Ins Auge fielen die farbenfrohen Stände mit ländlichen Produkten, wo vor allem die Kürbisse und die bunten Äpfel herausleuchteten.

Nicht nur in der Mittagszeit dicht umlagert waren die vielen Stände mit Speisen und Getränken.

Einige hundert Meter weiter im Regionalmuseum hatten Aussteller ihre kunsthandwerklichen Sachen präsentiert. Mit dabei Drechselarbeiten, Schmuck aus Edelsteinen, genähte Taschen und diverse Malereien. Auch die Aussteller im Hardehäuserhof konnten sich über Besuchermangel nicht beschweren. Im unteren Geschoss gab es Stände mit Kunsthandwerk unter dem Motto Herbstzauber mit vielen herbstlichen Motiven und Kreationen. Technik die begeistert präsentierten Eva-Maria und Georg Köhler in der Nähstube im Obergeschoss.

Mit einem gezündeten Schuss aus einer großen Kanone der Kasseler Traditionskanonier eröffnete Elke Schäfer-Dietrich den mittelalterlichen Bauernmarkt am Domstadtcenter.

Neben den Kanonieren bereicherte der Verein Falkensteiner Hunde aus Edermünde-Holzhausen mit ihren mittelalterlichen Kostümen die Szenerie. Die Fritzlarer Stadtnarren malten Kindern bunte Motive ins Gesicht, und in einem Parcours konnte man ferngesteuerte Rennautos fahren lassen.

Fotos vom Erntefest in Fritzlar

Erntedankfest in Fritzlar

Probleme gab es für die Besucher, die sich erst später zu einem Besuch nach Fritzlar aufgemacht hatten, denn die Parkplätze waren bereits um die Mittagszeit besetzt. Da hatten es die Besucher aus Fritzlar besser, sie konnten zu Fuß zum Erntedankfest gehen.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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