Westernturnier lockte Teilnehmer aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern

Farbenfrohes Reitspektakel

Reitsportereignis: Freunde des Westernreitens aus ganz Hessen und den angrenzenden Bundesländern trafen sich am Wochenende zum Turnier in Bernsburg. Auf edlen Pferden und in bunten Outfits traten sie gegeneinander an. Fotos: Heist

Bernsburg. Zu einem Westernreitturnier mit einem Unplugged-Konzert der Schwalmstädter Coverband Born Wild hatte für vergangenes Wochenende der Ländliche Reit- und Fahrverein Antrifttal eingeladen.

Bei kühlen Temperaturen, trotz Sonnenscheins, tummelten sich am Samstag und Sonntag zahlreiche Reiter in farbenfrohen Westernoutfits mit ihren herausgeputzten Vierbeinern auf dem mit viel Grün umgebenen Vereinsgelände. Pferdesportler aus ganz Hessen und den angrenzenden Bundesländern waren mit ihren edlen Vierbeinern nach Bernsburg gekommen. Gut aufgelegt und hoffnungsfroh starteten sie in den Wettkampf, während durch die Lautsprecher der Reitanlage gedämpft Country Music erklang.

Vom Quarter Horse, über das Paint Horse bis hin zum Vollblutaraber waren die unterschiedlichsten Pferderassen in allen möglichen Farbschattierungen vertreten. Präsentiert wurde faszinierender Pferdesport, der Besucher aus Nah und Fern anlockte.

Insgesamt 130 Teilnehmer hätten sich zum Turnier der Ersten Westernreiter Union (EWU) in der Kategorie C mit Hessen-Trophy gemeldet, berichtete der Vereinsvorsitzende und Turnierleiter Dieter Maus aus Holzburg am Samstag. In acht verschiedenen Disziplinen stünden 17 Prüfungen an.

Rasant ging es bei der Reining zu. Die auch als die Dressur des Westernreitens bezeichnete Disziplin erforderte bei Drehungen, Stopps, Rückwärtsrichten und Galoppwechseln den vollen Einsatz von Reitern und Pferden. Ein hohes Maß an Geschicklichkeit beanspruchte der Trail. Es ohne Absitzen durch ein Weidetor schaffen, Holzstangen und eine Holzbrücke überqueren, und ein Hindernis rückwärts durchreiten waren die Anforderungen.

Beim Superhorse wurde das perfekte Westernpferd gesucht.

Doch nicht nur Wendigkeit und Geschicklichkeit der Pferde sowie reiterliches Einfühlungsvermögen und Präzision in der Ausführung der Aufgaben waren gefragt. Auch das äußere Erscheinungsbild, das Auftreten von Reiter und Pferd flossen mit in einzelne Bewertungsteile ein.

Viel Vergnügen bereitete Zuschauern und Westernreitern auch die Sonderprüfung Horse and Dog. Hierbei bewiesen vier Reiterinnen, dass sie nicht nur ihre Pferde, sondern auch noch ihre Hunde durch den Trail mit Gatter, Holzbrücke, und anderen Hindernissen führen konnten. Mit von der Partie waren ein Border Collie, ein Sheltie-Mix, ein schwarzer Labrador und ein ungarischer Jagdhund, ein Magyar Vizsla.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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