Das neue Gewerbegebiet Brautäcker in Fritzlar entstand in drei Monaten Bauzeit

Fast ein Tempo-Titel

Nur noch Kabel verlegen und dann geht es bald los: Das neue Indurstriegebiet in Fritzlar wird bald eröffnet. Darüber freuen sich (von links) Dirk Braun, Michael Machulik (Geschäftsführende Gesellschafter), Werner Althoff (Westfalen) und Peter Hrycak (Brautäcker). 600 Quadratmeter stehen auf dem Gelände noch zum Verkauf. Foto: Yüce

Fritzlar. Schneller geht es wohl kaum: In drei Monaten Bauzeit hat sich das Fritzlarer Gewerbegebiet an der Range-Kreuzung verändert. Dort, wo vor wenigen Wochen nur Wiese und Schotter zu sehen waren, entstanden Verkaufsgebäude, Parkplätze, Waschanlagen und vieles mehr.

„Drei Monate Bauzeit, damit spielen wir in der Champions League“, sagt Werner Althoff von der Westfalen Gruppe. Und Dirk Braun und Friedrich Keller vom Autohaus Range freuen sich über den Baufortschritt. „Maler und Fliesenleger sind bei der Arbeit“, sagt Peter Hrycak, Geschäftsführer der Projektentwicklungsfirma Brautäcker GmbH. Bis zu 15 Firmen aus der Region arbeiteten im Industriegebiet Brautäcker.

Die Region stärken

„Wir wollen die Region stärken“, sagt Dirk Braun und betont, dass man an dem Weltauto-Handelsplatz deutsche Fahrzeuge verkaufen werde. Fünf neue Arbeitsplätze entstehen, fügt er an. „Mechaniker, Verkauf und Disponenten“, nennt Braun als Beispiele. Eine Million Euro hat das Unternehmen für den Bau investiert, für eine weitere Millionen Euro wurden Fahrzeuge geordert. Am 22. September soll die Eröffnung das Platzes gefeiert werden.

Drei Tage vorher wird die angrenzende Westfalen Tankstelle eröffnet: „Wir eröffnen immer donnerstags, wenn etwas schief geht, erreichen wir die Servicemitarbeiter besser, als an einem Wochenende“, so Althoff.

Tanken, einkaufen und Kaffeetrinken, wird rund um die Uhr in der neuen Westfalen-Tankstelle möglich sein. Die Westfalen Gruppe aus Münster hat 1,9 Millionen Euro investiert. Einschließlich Vollzeitkräften, Aushilfen und Auszubildenden werden zwölf Arbeitsplätze geschaffen. Betreiber der Station ist Ralf Rehburg. Seit 1989 führt der Kfz-Meister die Westfalen-Tankstelle an der Kasseler Straße, die bestehen bleibt.

Der Umweltgedanke sei beim Bau groß geschrieben worden. So wird das Wasser der Waschanlage durch eine biologische Wasseraufbereitungsanlage gereinigt und dem Kreislauf wieder zugeführt. LED-Lampen sorgen für eine energiesparende Innen- und Außenbeleuchtung der Station. Und eine Wärmerückgewinnungsanlage nutzt regenerative Energien für Heizung und Warmwassererzeugung.

Vier Zapfsäulen mit 28 Schläuchen werden installiert. Darüber hinaus können an einer Stromladestation E-Bikes „aufgetankt“ werden. Eine überdachte Tankfläche für Lkw sorgt dafür, dass 130 Liter Diesel pro Minute in die Tanks der Brummis befördert werden.

Auch der Einkauf kann in der Tankstelle erledigt werden. In einem 120 Quadratmeter großen Compact-Markt gibt es für die Kunden alles von A wie Apfelsaft bis Z wie Zeitung.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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