24 Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis betroffen

Fast überall musste die Feuerwehr raus

Schwalm-Eder. Für einen Großeinsatz sorgte das Unwetter am Sonntag: In 24 von 27 Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises hatten es die Feuerwehren mit den Folgen von Sturm, Hagel und Starkregen zu tun.

850 Feuerwehrmänner rückten nach Angaben der Leitstelle zu 161 Einsätzen aus. Am Sonntag gegen 15 Uhr waren die ersten Notrufe bei der Feuerwehr eingetroffen. So waren die Leitungen teilweise überlastet.

In den meisten Fällen waren Bäume auf die Straßen gefallen, Keller überflutet, Dachziegel herunter gefallen oder Schlammmassen auf die Straßen gespült worden.

Fotostrecke: So wütete das Unwetter im Landkreis

Unwetter im Schwalm-Eder-Kreis

Die Autobahn 7 zwischen Guxhagen und Melsungen war eine Stunde lang voll gesperrt. Der Bahnverkehr zwischen Melsungen, Körle und Guxhagen war zeitweise unterbrochen. Dort waren brennende Bäume auf die Gleise gestürzt.

Auch auf der Bahnlinie Kassel in Richtung Frankfurt zwischen den Borkener Stadtteilen Trockenerfurth und Nassenerfurth blieb ein Zug stecken. Die Feuerwehr holte einen Rollstuhlfahrer ab, die anderen Fahrgäste stiegen auf Busse um.

Am Bahnhof in Wabern waren wegen der Behinderungen 200 Fahrgäste gestrandet. Sie mussten lange warten, die Bahn organisierte den Weitertransport in Bussen.

Nur in Niedenstein, Gudensberg und in Schwarzenborn gab es keine Einsätze. (cls)

Quelle: HNA

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