Gudensberger Stadtfeuerwehrtag: Ernste Aufgaben und spaßige Stationen

Fehler kosten viele Punkte

Mit Atemschutz im Einsatz: Daniel Lange und Lars Iffert aus Obervorschütz. Foto: Först

Dorla. Ordentlich Druck auf die Schläuche gab es am Wochenende in Dorla. Zum 35.Gudensberger Stadtfeuerwehrtag hatten dieses Mal die Feuerwehrmänner- und frauen des kleinen Stadtteils eingeladen. Sie hatten an fünf Stationen Aufgabenstellungen wie Einsätze mit Atemschutz, Löschangriffe und die Wasserentnahme aus offenem Gewässer vorbereitet.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne: So mancher Zaungast wurde nass, als die Senioren-Einsatzabteilungen gleich zu Beginn der Veranstaltung demonstrierten, wie es ist, wenn das Wasser bei einem Löschangriff aus allen Rohren spritzt.

Dazu gab es Fragebögen zum theoretischen Wissen, eine Erst-Hilfe-Anlaufstelle und eine Station zum Thema Funkverkehr. Für Frohsinn und Entspannung gab es nach dem anstrengenden Einsatz die obligatorische Juxstation in Sachen Feinmotorik.

„Wir bewerten natürlich mit Zeitvorgaben. In erster Linie achten wir aber vor allem darauf, dass zügig und vor allem fehlerfrei gearbeitet wird“, erläuterte Dorlas Wehrführer Frank Theis die Wettkampfregeln. Die Feuerwehrarbeit habe ich im Vergleich vergangenener Jahre sehr verändert: „Heute arbeiten wir völlig anders als noch vor wenigen Jahrzehnten,“ betonte Frank Theis.

Auftakt des Stadtfeuerwehrtages war bereits am Freitag mit einer Disco-Party der Jugendfeuerwehr, die unter dem Motto Wilder Westen stand. Gut ausgeschlafen ging es für die Mädchen und Jungen am Sonntag mit den Jugendfeuerwehrwettkämpfen weiter. Sie endeten mit der Verleihung der Auszeichnung der Jugendflamme. Sie kann innerhalb eines Löschangriffs unter anderem mit dem korrekten Anfertigen von Knoten oder dem richtigen Absetzen eines Notrufs erworben werden. (zrf)

Von Rosi Först

Quelle: HNA

Kommentare