In Trockenerfurth fand das Barbarafest statt

Feier für Patronin der Bergleute

Barbarafeier: von links Heinz Meier, Winfried Hahner, Christoph Ernst, Ingrid Steinbrecher, Reinhold Albers, Dieter Guderjahn, Horst Schönhut, Friedhelm Knigge, Marianne Schrammel, Adolf Geis mit Barbara-Statue, Angela Lehmann und Bernd Heßler. Foto: Hintzmann

Trockenerfurth. Zu Ehren der Heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, wird in Borken traditionell eine Feier ausgerichtet. Der Bergmannsverein um Adolf Geis hatte dazu ins Gemeinschaftshaus Trockenerfurth eingeladen.

Horst Schönhut und Marianne Schrammel trugen Gedanken und Gedichte über das Leben der Heiligen Barbara vor. Sie soll im 3. Jahrhundert gelebt haben und als Märtyrerin für ihren Glauben gestorben sein.

Bürgermeister Bernd Heßler sprach über den Klimawandel, der nicht mehr zu verleugnen sei. In diesem Zusammenhang kritisierte Heßler eine Steuerrückzahlung, die die Stadt an die Eon Mitte, Nachfolger der Preußen Elektra, für die Jahre 1994 bis 1997 leisten muss. Das Geld sei aber längst ausgegeben.

Der Deutsche Bergbau sei einer der umweltverträglichsten, hob der Landesvorsitzende der Bergleute, Dieter Guderjahn, in seiner Ansprache hervor. Es sei schade, wie Menschen heute mit den Ressourcen umgingen, denn in der Erde lägen nach wie vor Schätze wie Kali- und Steinsalz sowie Kohle.

Ehrungen wurden für langjährige Mitglieder des Borkener Vereins ausgesprochen: Helmuth Joswig (40 Jahre) und Lieselotte Gerads (15 Jahre).

Mit dem Steigerlied und anderen Bergmannsstücken sorgte der Knappenchor Borken unter Leitung von Heike Lenz-Kuske für den musikalischen Rahmen. (zgh)

Quelle: HNA

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