Felsberg: 142 000 Euro für Jugendpflege eingeplant

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Die Eder entdecken: Unsere Foto zeigt eine Gruppe, die sich im vergangenen Sommer mit der Eder beschäftigt hat.

Felsberg. Die Rocknacht im Ratskeller und die Ausstattung und Einweihung des neuen Jugendraums in Gensungen - das sind aktuelle Projekte der Felsberger Jugendpflege.

Aber auch für den Rest des Jahres haben Streetworkerin Heike Miedler und Jugendpfleger Arnd Meckling-Kiepe ein umfangreiches Programm für die Kinder und Jugendlichen der Stadt geplant: Schnitzeljagden mit GPS-Geräten, ein Floßbauprojekt der Jugendwerkstatt, Ferienspiele für Kinder und Jugendliche, die Kletter-AG, die Arbeit in den Jugendgruppen, Ausflüge und Projekte in Zusammenarbeit mit der Schule und anderen Anbietern der Jugendarbeit.

 Die Aktivitäten sind nicht nur eine tolles Angebot für die Jugendlichen der Stadt, sondern Miedler und Meckling-Kiepe leisten auch Präventionsarbeit in den Bereichen Gewalt, Drogen und Kriminalität.

„Wir wollen Menschen in jeder Lebensphase Hilfestellung geben“, sagt Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz. 142 000 Euro sind im Haushaltsentwurf 2012 der Stadt für die Jugendpflege eingeplant. Darin sind auch die Personalkosten enthalten.

In der Jugendarbeit sei nicht nur die enge Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeitern und Vereinen, sondern vor allem auch mit den Eltern wichtig, betonen Miedler und Meckling-Kiepe. „Vernetzung“, sagt Heike Miedler, „ist in der Jugendarbeit das A und O.“

Bei den Jugendgruppen die Arnd Meckling-Kiepe in den verschiedenen Felsberger Stadtteilen betreut, habe sich das bewährt. Es sei zum Beispiel möglich, dass die Gruppen, bevor sie sich selbstständig verwalten, zunächst einmal durch die Eltern unterstützt werden.

Heike Miedler geht in ihrer Funktion als Streetworkerin auf die Jugendlichen zu oder trifft sie im Büro der Jugendpflege an der Drei-Burgen-Schule und ist Ansprechpartnerin für deren Probleme. Sie unterstützt junge Menschen bei der Bewältigung des Alltags, organisiert Termine und vermittelt bei Gesprächen mit Eltern, Schulen und Arbeitgeber. (kam)

Quelle: HNA

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