Felsberger Marktplatz- und Weinfest soll es weiter geben

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Hoch die Tassen: Beim Weinfest 2012 feierten auch Mitglieder des Förderkreis Böddiger Berg mit, von links Markus Heidenreich, Horst Rietschle, Dr. Hubert Schaake und Inge Fleischhut-Wolf. Der Förderverein hat nach den Worten des Vorsitzenden Klaus Stiegel großes Interesse daran, dass das Fest weiter stattfindet.

Felsberg. Bei der Vorbereitung und Ausrichtung des vom Burgverein ins Leben gerufenen Felsberger Marktplatz- und Weinfestes müssen alle mit in ein Boot, und dazu gehört auch die Stadt. Das war der Tenor der Beiträge in einer über eineinhalbstündigen Diskussion im Bürgersaal.

Zu der Veranstaltung hatte Ortsvorsteher Klaus Döll eingeladen, weil er das „Weinfest in Not“ sieht und „ein kurzfristiges Ende befürchtet“. Er forderte unter anderem eine „von Anfang an verlässliche Beteiligung der Stadt”. Wenn die Stadt Interesse an diesem Fest habe, sollte es jedes Jahr auch einen finanziellen Ansatz im städtischen Haushalt geben, sagte Döll.

„Dann müssen wir auch angesprochen werden“, sagte dazu Bürgermeister Volker Steinmetz. Dieses Jahr sei kein Geld im Haushalt, erläuterte er zum Thema Ausfallbürgschaft, die es im Jahre 2012 gegeben habe. Das sei aber eventuell noch im Nachtragshaushalt möglich. Das früher vom Burgverein allein ausgerichtete Fest wird in diesem Jahr - wie auch der Adventsmarkt - von der Vereinsgemeinschaft (VG) veranstaltet. Es wird am 22. und 23. August auf dem Marktplatz stattfinden „und ein schönes, ein gutes Fest“ werden, wie es die VG-Vorsitzende Heike Miedler ankündigte.

Am Ende der sachlichen Diskussion war man sich einig, dass sich künftig ein Festausschuss mit um das Weinfest kümmert. Das soll auf Anregung der stellvertretenden Ortsvorsteherin, Doris Semmler, immer zu einem festen Termin gefeiert werden. Und es soll mehr dafür geworben werden - auch überregional.

Der Bürgermeister wünscht sich eine traditionelle Festkultur mit Weinfest, Bachfest, Lichter- und Weihnachtsmarkt. Auch das Brückenfest sollte wiederbelebt werden. Die Stadt und der Bauhof werden diese Feste weiter unterstützen, versprach er. Man helfe, wenn möglich, auch bei der Wasser- und Stromversorgung.

Wunsch nach einer Bühne 

Zu der Forderung des Felsberger Ortsbeirates und mehrerer Vereine, die laut Ortsvorsteher Döll bisher nicht genutzte städtische Bühne für Feste kostenlos zur Verfügung und durch den Bauhof aufstellen zu lassen, sagte Steinmetz, nach der bisherigen Beschlusslage sollte diese Bühne „nicht im Außenbereich“ eingesetzt werden. Er sei aber bereit, dies im Magistrat neu zu thematisieren. Die Bühne könnte als ein Dauer-Ausleih an die Vereinsgemeinschaft gehen und weiter auf dem Bauhof gelagert werden.

Die Bühne sei sehr wohl auch für den Außenbereich geeignet, hieß es mehrfach. Eine Bühne koste 800 bis 1200 Euro, erläuterte Eintracht-Vorsitzender Stefan Schmid: „Dafür muss man viele Würstchen drehen.“

Der Förderverein Böddiger Berg hat nach den Worten seines Vorsitzenden, Klaus Stiegel, ein großes Interesse daran, dass das Weinfest weiter stattfindet. Man müsse versuchen, den städtischen Bauhof mit einzubinden. (m.s.)

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Quelle: HNA

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