Lesecafé in Istha - Autoren stellen erste Tagesberichte zur Jahreschronik vor

Von Ferkeln und Franzosen

Istha. Interessantes aus dem Mikrokosmos eines Dorfes: Beim Lesecafé in Istha wurden jetzt sechs Beiträge der Isthaer Jahreschronik 2011 „enthüllt“. Im überfüllten Saal des Museumscafés in der alten Schule bot die Redaktionsgruppe der Chronik ein buntes Programm aus Informationen zum Jubiläumsjahr „888 Jahre Istha - erinnern und sich auf den Weg machen“ aus Lesungen und musikalischen Einlagen.

Nach einer Einführung durch Dieter Schrader, der in historischem Gewand auf den Isthaer Kirmesumzug (5. Juni ab 13.30 Uhr) aufmerksam machte, präsentierte die zehnjährige Michelle Mattheus Musikstücke auf dem Keyboard, zwischen den Lesebeiträgen unterhielt Uwe Schütz mit Gesang und Gitarre.

Die Lesungen eröffnete Luise Pflug mit einem Rückblick auf ihre Erlebnisse bei der Geburt von 13 Ferkeln. Marius Meyer schilderte den Tagesablauf und die Empfindungen eines Katers. Die zehnjährige Lilian Heß stellte ihren Tagesbericht vom Besuch eines Franzosen in Form eines Comics vor. Erika Schmidt beschrieb ihren 80. Geburtstag - und neben den Feierlichkeiten die wechselvolle Geschichte der vor ihrem Haus verlaufenden ehemaligen Bundesstraße. Vom elfjährigen Maximilian Schütz hörten die Besucher seine Erlebnisse eines Wintertages. Wie ein „Kaakeloowen“ gereinigt wird, schilderte Christa Heerdt auf Platt.

Ein nicht ganz ernstzunehmender Beitrag zum 31. April, einem Tag, den es nicht gibt, wurde stellvertretend für den Autor von Pfarrer Wolfgang Hanske verlesen. Zwei amüsante Episoden steuerte Reinhard Brüning in Isthaer Platt bei. (red/bic)

Quelle: HNA

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