Knüllgebirgsverein feiert die Einweihung des Borgmannsturms vor 100 Jahren

Fest mit vielen Gratulanten

Beachtliche Klangkulisse: Etwa 100 Bläser der Posaunenchöre aus der Knüllregion eröffneten die Feierstunde. Fotos: Miehe/nh

Schwalm. „Ich fang für euch den Sonnenschein“ spielte zu Beginn die Mandolinen- und Trachtengruppe Seigertshausen, und sie hatten offensichtlich die Sonne schon mitgebracht. Bei herrlichstem Festwetter versammelten sich Hunderte von Wandern der Knüllgebirgszweigvereine auf dem Eisenberg, um dem 100. Jahrestag der Einweihung des steinernen Borgmann-Turmes zu gedenken.

Gerhard Hosemann aus Treysa, Vorsitzender der Knüllgebirgshauptvereins, begrüßte die aus verschiedenen Richtungen herbei gewanderten Vereinsmitglieder. Als letzter Verein stellte die 17-köpfige Wandergruppe aus Rotenburg, die die Strecke von zu Hause aus zu Fuß bewältigt hatte, ihren Wimpel zu den anderen vierzehn an der Tribüne.

Zur Eröffnung stimmten hundert Posaunenbläser unter Leitung von Landesposaunenwart Marshall Lamohr die Wanderer auf die Feierstunde ein. Die Bläser aus Frielingen, Kirchheim, Oberaula, Ziegenhain, Remsfeld, Spieskappel, Christerode, Schwarzenborn, Loshausen und Obergeis wurden eigens zu dieser Gedenkstunde vereinigt. Die Bürgermeister der Anrainergemeinden – Walter Glänzer aus Neuenstein, Manfred Koch aus Kirchheim und Klaus Wagner aus Oberaula – begrüßten die Wanderer ebenso wie Horst Kraegermann, Hauptwegewart vom Hess.-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein, sowie Heidrun Englisch vom Touristikservice Rotkäppchenland. Auch Freunde aus Holland, die sich mit dem Knüll verbunden fühlten, gaben ihrer Verbundenheit Ausdruck.

Die Festreden umrahmten die Mandolinen- und Trachtengruppe Seigertshausen unter Leitung von Jürgen Göbel mit einigen Wanderliedern, die Kindertanzgruppe unter Leitung von Helga George präsentierte zudem einige Volkstänze.

Das Unterhaltungsprogramm rundeten die Kindergruppe des Knüllgebirgsvereins Ziegenhain und der Wanderchor des Treysaer Vereins mit der Uraufführung des neu gedichteten Borgmann-Liedes ab. Hosemann erinnerte mit einem Modell des Turms an die Anfänge der Knüllgebirgsvereinsarbeit.

Von Brunhilde Miehe

Quelle: HNA

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