Arbeitsgruppe entwickelte Vorschläge für Umgestaltung des Fritzlarer Marktplatzes

Feste Bühne und Basalt

Lebendige Mitte und historische Kulisse: Der Fritzlarer Marktplatz, im Bild bei Fritzlar Inform vor einem Jahr. Die Arbeitsgruppe Marktplatz hat Vorschläge erarbeitet, wie der Platz attraktiver werden kann, besonders, was die Bühne betrifft. Archivfoto: Zerhau/nh

Fritzlar. Mit einem neuen Platzkonzept soll der Mittelpunkt der Fritzlarer Altstadt attraktiver und vielfältiger nutzbar werden. Vor allem die Installation einer festen Bühne als Ersatz für die bisher genutzte Holzkonstruktion lautet ein Ergebnis.

Die Arbeitsgruppe Marktplatz als Teil der Lokalen Partnerschaft Fritzlar hat sich bisher zweimal öffentlich getroffen und Vorschläge erarbeitet.

Das Ergebnis der Diskussionen und Ortstermine soll den städtischen Gremien, den Stadtverordneten und Ausschüssen, als Grundlage für weitere Entscheidungen und Beschlüsse dienen.

„Fritzlar ist mit seiner Kernstadt ins Förderprogramm Aktive Kernbereiche aufgenommen worden, genau wie auch Edertal und Bad Wildungen mit bestimmten Projekten“, erläuterte der ehemalige Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange im Gespräch mit der HNA vor seiner Verabschiedung. Das bedeutet, dass die baulichen Veränderungen am Platz mit bis zu 70 Prozent der Kosten von etwa 400 000 Euro bezuschusst werden können.

Eine wichtige Festlegung der Arbeitsgruppe war die Entscheidung für die Beibehaltung des Basaltpflasters im größten Teil des Marktplatzes. Das Pflaster sei maßgeblich für die Atmosphäre und Identität des Platzes, heißt es im Protokoll der letzten Sitzung. Eine erschwerte Nutzung des Platzes im Winter wegen der Glätte des Basalts soll in Kauf genommen werden.

Die fest installierte Bühne soll in der Nordwestecke des Platzes vor der Spitzengasse platziert werden. Sie soll mindestens 40 Quadratmeter groß sein und zum Platz hin bis zu vier Stufen erhalten. Als Bühnenbelag wird Basalt oder ähnlicher Naturstein vorgeschlagen. Eine mobile oder versenkbare Bühne kommt nicht infrage, weil sie nicht förderfähig wäre. Schließlich soll die Mauer vor der Kreissparkasse rückgebaut und durch eine Treppenlösung ersetzt werden.

Wenn die Stadtverordneten die einzelnen Vorhaben bis Ende 2012 beschließen, kann im kommenden Jahr bereits umgebaut werden.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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