Festival am Hahn bot abwechslungsreiches Programm – Band aus England auf Bühne

+
Tanzten ab: Philipp Alter, Maximilan Spech und Dennis Werner (von links).

Edermünde. Das Rock-am-Hahn-Festival ist klein und fein: Es müssen nicht immer große Festivals sein, um gute Bands zu hören. Davon konnte man sich am Samstag in Edermünde-Holzhausen überzeugen.

Bereits zum 6. Mal wurde in familiärer Atmosphäre am Hahn gerockt. Die Kasseler Band Nirgendwo eröffnete mit deutschen Liedern das Festival. Danach betraten die vier Jungs von Blakvise aus Hannover die Bühne und sorgten mit Hardcore-Elementen für eine gute Stimmung.

Rock am Hahn in Edermünde

Das Neusser Duo Maxim-Noise und Insa kam beim Publikum mit Akustikgitarre und deutschem Sprechgesang gut an und boten eine gelungene Abwechslung zum eher rockigen Musikabend.

Akustikgitarre und Indiepop

Mit eingängigen Indiepop-Liedern überzeugte das Quartett von Bumblebee Massacre aus Menden im Sauerland, die schon auf zahlreichen Konzerten deutschlandweit gespielt haben. Seit vergangener Woche ist die Band mit The Cads aus Ipswich in England auf Tour, erzählt Gitarrist Benedikt Weber von Bumblebee Massacre. Als einzige internationale Band spielten The Cads ebenfalls am Hahn. Ihre Songs vom Album „Spark Up In Style“ wurden bereits beim britischen Radiosender BBC Radio One gespielt. Im Gespräch berichteten die Bandmitglieder Ryan Conway und Nathan Garrity, dass es ihnen in Deutschland sehr gut gefällt und sie ihre erste Tour deswegen durch Deutschland und nicht etwa durch Großbritannien gemacht haben.

Die Kasseler Band Spit war bereits zum zweiten Mal beim Rock am Hahn dabei und brachten auch den letzten bis dahin stehenden Festival-Besucher zum Tanzen.

In den 1980er-Jahren gab es schon einmal das Rock-am-Hahn-Festival. Stadtjugendpfleger Rüdiger Nöll berichtet, dass es vor sechs Jahren wieder ins Leben gerufen wurde.

Festival wiederbelebt

20 Ehrenamtliche des Edermünder Jugendausschusses und der Jugendpflege planen und organisieren das Festival. Die „alte“ Generation aus den 1980er-Jahren unterstützt dabei die jüngere Generation tatkräftig.

Für die Bewirtung sorgte unter anderem das Haldorfer Kirmesteam. Neben Würstchen, Steaks und Getränken bestand für die Gäste die Möglichkeit, T- Shirts, Pullover und CDs der Bands und zu erwerben.

Katharina Peter (19) und Nina Goßmann (18) waren bereits zum zweiten Mal beim Festival dabei. Den Mädels aus Schauenburg gefielen die Auftritte von Blakvise und The Cads. Beide besuchen regelmäßig Festivals und sind sich sicher, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sein werden, wenn das siebte Rock-am-Hahn-Festival stattfindet.

Von Kerstin Vogel

Quelle: HNA

Kommentare