Konzert in Sebbeterode mit Schlagersängerin Astrid Harzbecker

+
Konzert im Hochland: Astrid Harzbecker war mit ihrem Mann, dem Pianisten Hans-Jürgen Schmidt, gekommen.

Sebbeterode. Nicht nur Pfarrer Norbert Graß freute sich am Sonntagabend über ein volles Gotteshaus: Auch Sängerin Astrid Harzbecker strahlte über das ganze Gesicht als sie in die vielen Augen ihrer Zuschauer blickte.

Die Künstlerin war mit ihrem Mann, dem Konzertpianist und Komponist Hans-Jürgen Schmidt gekommen.

Gemeinsam gestaltete das Paar ein gut zweistündiges Konzertprogramm mit volkstümlichen Liedern, neu arrangierten Kirchenliedern und Schlagern. Die gebürtige Riesaerin und Diplom-Musikpädagogin überzeugte mit einer klaren und schönen Stimme und zog das Publikum sogleich in ihren Bann.

Mit „Ich bete an die Macht der Liebe“ stimmte sie die Gäste auf den Abend ein. Die Brücke schlug sie mit „Alles Große lebt im Kleinen“. Den Wunsch nach Frieden und Gesundheit transportierte die Künstlerin im Text „Rosen der Madonna“.

Auch Hans-Jürgen Schmidt zeigte eindrucksvoll sein Können am E-Piano: Er interpretierte russische Volksweisen lebhaft und experimentell. „Wir haben uns beide der Musik verschrieben“, erzählte die Sängerin, die seit 1989 mit Schmidt verheiratet ist. Viele Lieder stammten aus seiner Feder.

Wichtig sei ihnen als Künstler und Christen besonders, den Menschen das Wort Gottes in Form von Musik näher zu bringen. Munter plauderte die Künstlerin darüber, dass sie katholisch und ihr Mann evangelisch sei - dass aber beides gut zusammen passe. „Ich gehe gern in die evangelische Kirche. Da bekommt man einen Schluck Wein zu trinken.“ Mit im Gepäck hatte das Duo auch den Erfolgstitel „Oh Maria, schütz die Berge“: 1991 nahm Harzbecker damit beim Herbert-Roth-Festival in Thüringen teil. Das Lied wurde ihr erster großer Hit. Ein Jahr später erhielt die Künstlerin die Krone der Volksmusik als beste Nachwuchssängerin.

Musikalisch interpretierte Harzbecker den Rat ihrer Mutter „Wer Gott vertraut, hat nicht auf Sand gebaut“. Mozarts Wiegenlied „Schlaf mein Prinzchen“ sang die Künstlerin mit Hingabe und dunklem Timbre in der Stimme. Volkstümlicher ging es im Repertoire der Wahl-Münchner weiter:

Bei einem neuen Arrangement von „Sierra madre del sur“ kam Stimmung auf, die Zuhörer gingen fröhlich und beschwingt mit. Unterhaltsam blieb das Paar auch in der Pause: Viele Fans nutzten die Zeit für ein Gespräch oder für Fotos mit der beliebten Sängerin. (zsr)

Quelle: HNA

Kommentare