Gielsdorf weist Forderungen nach Tempo 30 zurück

Festung: Verlagerung zu Lasten anderer

Klaus-Ulrich Gielsdorf

Schwalmstadt. Zur Forderung nach Tempo 30 in der Ziegenhainer Festung hat sich Klaus-Ulrich Gielsdorf zu Wort gemeldet.

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Stadtparlament schreibt: „Es ist tatsächlich so, dass eine kleine Gruppe aus eigenem Interesse versucht, den Bürgern Schwalmstadts mit der Begründung, einmalige Wasserfestung‘ die Tempo 30-Zone aufs Auge zu drücken.“ Der demokratisch gewählte Ortsbeirat habe sich aber mehrfach mit dem Thema befasst, als erster Schritt sei ein Fußgängerüberweg geplant, desweiteren solle der Magistrat ein Verkehrskonzept für ganz Schwalmstadt erstellen.

Gielsdorf weiter: „Erstaunlich ist es, dass genau die gleichen Aktivisten gegen den Erweiterungsbau der JVA ins Feld gezogen sind.“ Es stelle sich die Frage, ob Privatinteresse vor Gemeinwohl gehe. Gielsdorf: „Wo bleibt der Aufschrei der Akteure zur wirklichen Verbesserung unserer Wasserfestung? Weshalb wurden die gefällten Obstbäume für den Parkplatz der JVA-Mitarbeiter nicht durch neue ersetzt? Genauso ist die zugesagte Verblendung der Mauernicht erfolgt (Aussage Herr Gordner „Wir stehen im Wort“)? Wie sieht es mit der Fertigstellung des Eingangsbereiches der JVA gegenüber dem Restaurant Rosengarten aus? Der Schandfleck steht schon über zwei Jahre da.“

In Gielsdorfs Augen versuchen die Akteure eine Verlagerung zu Lasten anderer Anlieger, die schon mehr als die im Festungsbereich betroffen seien. „Wer denkt an die Anlieger der Wiera-, Friedrich-Ebert-, Wiederholdstraße sowie Hessenallee und den Ortsteilen Wiera, Allendorf und Ascherode?“

Schwalmstadt sei ein Teil der Schwalm und somit gehöre der landwirtschaftliche Verkehr auf die Straße. Leicht sei es die Forderung aufzustellen, den Weg über Trutzhain/Loshausen zum Südbahnhof zu wählen, wenn man selbst mit dem Auto in die Festung fährt, schließt der FWG-Fraktionsvorsitzende. (aqu) Foto: Archiv

Quelle: HNA

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