Feuer in Berufsschule hat Konsequenzen

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Feuer in Berufsschule hat Konsequenzen

Schwalmstadt. Die Berufsschule Ziegenhain muss nachsitzen in Sachen Brandschutz. Bei dem Feuer, das am 18. Januar bei Arbeiten auf dem Dach der Schule ausgebrochen war, lief so einiges schief.

Niemand hatte zunächst die Feuerwehr alarmiert und die Zufahrtswege für die Einsatzkräfte waren durch geparkte Autos blockiert. Nun fand ein Krisengespräch mit Kreisbrandinspektor Werner Bähr, Vertretern der Kreisverwaltung und der Schule statt.

„Es ist unter anderem vereinbart worden, dass es mit unseren Lehrern eine Brandschutz-Fortbildung geben wird“, sagt Schulleiter Karl Weinreich. Kritik sei besonders an der Tatsache geübt worden, dass nicht die Berufsschule Alarm auslöste, sondern die benachbarte Gesamtschule, von wo aus die Rauchsäule über dem Dach bemerkt wurde.

Warum der Alarm nicht ausgelöst worden sei, habe nicht mehr eindeutig geklärt werden können. Ob der Arbeiter, der das Feuer zuerst bemerkt hatte, einen Klassenlehrer darüber informierte – wie es gerüchteweise zu vernehmen war – sei ebenfalls nicht überprüfbar gewesen.

Für Kreisbrandinspektor Werner Bähr lag die Ursache für das Problem am „fehlenden Bewusstsein“ der Schule für den Brandschutz. Es sei zwar regelmäßig der Feueralarm geprobt worden, aber nie unter realen Bedingungen. (bal)

Quelle: HNA

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