In Hausen wird „Mammut-Blut“ serviert

Feuer entfachen wie in der Steinzeit

Wie in der Steinzeit: Auf archaische Art und Weise wird in Hausen wieder Feuer gemacht. Archivfoto: Rose

Hausen. Die Steinzeitfreunde Hausen laden für Sonntag, 12. Januar, ab 14 Uhr wieder zu einem großen Treffen in den Oberaulaer Ortsteil ein. Wie auch im vergangenen Jahr wird versucht, mit Steinzeitwerkzeug ein Feuer zu entfachen.

Der Alpenüberquerer Ingo Schuster wird wieder dabei sein und mit seinem Wissen und Fähigkeiten zur Verfügung stehen, berichten die Veranstalter. Schuster stellt auch seine einzigartige Ausrüstung der Alpenüberquerung aus, die von Wissenschaftlern Ötzis Kleidung nachentwickelt wurde.

Es gibt wieder zahlreiche Mitmach-Aktion für Kinder und Erwachsene, unter anderem Feuer machen mit verschiedenen Steinzeitmethoden, Steinzeitbohrgerät selbst anwenden und Stockbrot überm Lagerfeuer rösten. Ebenso wird der Steinzeitexperten Georg Blumenauer aus Riebelsdorf da sein und einige seiner nachgebauten Exponate zeigen. Blumenauer ist seit Jahrzehnten als Forscher der Steinzeit unterwegs und hat ein eigenes, anerkanntes Museum in Riebelsdorf aufgebaut. Außerdem werden wieder die altsteinzeitlichen Funde vom Birket ausgestellt.

In Sachen Essen und Trinken gibt’s besondere Angebote: Die Steinzeitmänner bieten „Mammut-Blut“, „Mammut-Fladen“, „Steinzeitwurst vom Grill“ und „ Feuerwasser“ an.

„Ziel der Steinzeitfreunde Hausen ist es, auf die historische Vergangenheit der Fundstelle am Birket, mit den Artefakten aus der Altsteinzeit aufmerksam zu machen“, heißt es weiter. (jkö)

Quelle: HNA

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