Kältischer Abend an der Freilichtbühne machte seinem Namen alle Ehre

Feuerkünstler heizten ein

Faszinierend: Samusamu sorgte mit seinen Tricks für Staunen beim Publikum.

Melsungen. Bei Minustemperaturen versammelten sich am Samstagabend die Besucher des „kältischen Abends“ an der Melsunger Freilichtbühne um das wärmende Lagerfeuer und die aufgestellten brennenden Holzstämme.

Der Schein des flackernden Feuers tauchte das Waldstück rund um die Freilichtbühne in ein orange-rotes Licht und sorgte für eine gemütliche Atmosphäre. Von Innen wärmten sich die warm angezogenen Besucher mit Kinderpunsch, Glühwein und Erbsensuppe.

Zum siebten Mal lockte die Projektgruppe Freilichtbühne der Lokalen Agenda der Stadt Melsungen in diesem Jahr zahlreiche Besucher mit dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“ ins Freie.

Für die jungen Besucher des kältischen Abends gab es eine - von Mitarbeitern der Jugendherberge - geführte Wanderung mit Fackeln durch den Wald, und in einem Zelt konnten sie ihr Glück beim Dosenwerfen versuchen.

„So knackig kalt wie in diesem Jahr war es sonst nicht“, sagte Doris Weiland, die schon zum dritten Mal zum kältischen Abend an die Freilichtbühne kam. Höhepunkt des Abends war unumstritten die Feuershow der Evil Flames. Ihr Auftritt heizte dem Publikum nicht nur ein, sondern sorgte bei jung und alte gleichermaßen für staunende Gesichter.

Mit Feuerbällen, einem brennenden Hula-Hoop-Reifen und vielen Funken entführten die Künstler Tinu und Samusamu das Publikum in die Welt des Feuers. Am Ende ihrer Show ernteten sie dafür viel Applaus und Jubelrufe.

Für Doris Weiland hat sich der Abend auf jeden Fall gelohnt. „Es war einfach toll“, sagte die Melsungerin, bevor sie sich auf den Heimweg machte.

Von Verena Koch

Quelle: HNA

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