Feuerwehr und Jugendclub gemeinsam im neuen Feuerwehrgerätehaus

Endlich fertig: Die Hülsaer weihten ihr neues Feuerwehrgerätehaus mit Jugendclub ein. Bürgermeister Martin Wagner und Stadtverordnetenvorsteher Heinz Marx (von links) überreichten den symbolischen Schlüssel an Jörg Rode (3.v.l.), Anna Sinning (Vorstand Jugendclub) und Swen Doerfert (Wehrführer Hülsa, rechts).

Hülsa. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlugen die Hülsaer: Sie haben nun ein nagelneues Feuerwehrhaus und die Jugendlichen einen Ort zum Treffen und Klönen. Am Wochenende wurde der Neubau eingeweiht. Das Gebäude wurde an das Dorfgemeinschaftshaus angebaut.

Baubeginn war im Juli vergangenes Jahr nach vier Jahren Planung. Und schon da halfen die neuen Bewohner mit: Die Helfer von Feuerwehr, Dorfgemeinschaft und Jugendclub entfernten Büsche und Hecken vom Grundstück, auf dem der Anbau nun steht.

Swen Doerfert, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hülsa, berichtete in der kleinen Feierstunde, dass die Helfer eine Eigenleistung von 1280 Arbeitsstunden (15.000 Euro) erbracht hätten. Neben den Außenanlagen wurden der Trockenbau, die Malerarbeiten im Innenbereich, die Anschlussverkleidungen von Wasser, Strom und Heizung in Eigenleistung bewältigt. Für den Jugendclub steuerte die Feuerwehr aus den Einnahmen der Weihnachtsbaumsammlung eine Theke mit Barhockern und eine Miniküche bei.

Der Anbau der Feuerwehr hat eine Fläche von 140 Quadratmetern, der Jugendclub 36,5. Die Kosten betrugen 232.600 Euro. Bürgermeister Martin Wagner betonte die Einmaligkeit des Objektes, weil Feuerwehr und Jugendclub unter einem Dach vereint seien und sich auch gegenseitig unterstützten. Wagner unterstrich, dass mit dem Bau dieses Hauses gleich drei Wünsche erfüllt wurden: Ein neuer Jugendclub war nötig, da der vorherige völlig brach lag. Die alte Unterkunft für die Feuerwehr, war nur 50 Quadratmeter groß gewesen und drittens wurde ein zusätzlicher Raum für Treffen geschaffen. Stadtbrandinspektor Jörg Rode kündigte die Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeuges für Juli an.

 Pfarrer Gottfried Müller erteilte den göttlichen Segen für die Brandschützer und ihr neues Domizil. „Spüren Sie, dass Gott Ihnen beisteht“ und „dass ihr immer Friede und Kraft habt, wenn ihr heimkommt“, sagte der Seelsorger. (zrz)

Quelle: HNA

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