Wehr setzt auf Fortbildung

Feuerwehr Zimmersrode übte Rettung von Unfallopfern

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Ein anstrengendes Ehrenamt: Acht Stunden lang übten die Mitglieder der Feuerwehr Zimmersrode, wie man schnell und effektiv Menschen aus Unfallautos rettet.

Zimmersrode. Feuerwehrleute müssen heute vor allem eines sein: lernfähig. Denn wenn sie weiterhin bei Unfällen schnell handeln und damit Menschenleben retten wollen, müssen sie stets auf dem neuesten Stand der sich immer wandelnden Technik sein.

Die Mitglieder der Feuerwehr Zimmersrode wissen das: Sie absolvierten jetzt ein achtstündiges Training für die Rettung von Menschen aus verunglückten Fahrzeugen.

Da ging es ums schonende Bergen von leicht verletzten Unfallopfern, aber auch um die Crash-Rettung, die dann zum Einsatz kommt, wenn ein Mensch sofort aus einem Auto befreit werden muss.

Die Zimmersröder übten an einem alten Auto, wie man im Notfall taktisch, medizinisch und technisch am besten vorgeht. Die Übung wurde zusammen mit der Trainingsakademie für Rettungstechniken veranstaltet, berichtet Alexander Schrammel von der Zimmersröder Feuerwehr. Doch nicht nur die Zimmersröder, sondern alle Neuentaler Einsatzkräfte seien bereit, die Herausforderungen der Zeit anzunehmen, schreibt Schrammel: Eine beständige Fortbildung sei fester Bestandteil der Feuerwehrarbeit.

Der Förderverein der Feuerwehr Zimmersrode 1934 finanziert die Übungen und Seminare. Er habe einen Großteil seiner Einnahmen der vergangenen Jahre in die Ausbildung und die Ausrüstung der Neuentaler Einsatzkräfte investiert, sagt Schrammel.

Das soll sich auch künftig nicht ändern: Schon jetzt stehe fest, dass Themen wie das Löschen von brennenden Gebäuden bis hin zum schweren Lkw-Unfall auf der Agenda stehen. (bra)

Quelle: HNA

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