Feuerwehreinsatz in Malsfeld: Rohr zum Schornstein glühte

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Malsfeld. Am Dienstagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Beiseförth/Malsfeld und Elfershausen zu einem Schornsteinbrand in Malsfeld alarmiert.

In einem Mehrfamilienhaus in der Kirchstraße hatte der Hausbesitzer gegen 19 Uhr einen starken Brandgeruch aus dem Heizungsraum bemerkt. Erst wenige Minuten zuvor hatte er noch einmal Holz auf den Ofen gelegt. Als er die Tür zum Heizungsraum im Keller des Mehrfamilienhauses öffnete, sah er bereits, dass das Rohr, das vom Feststoffofen zum Schornstein des Hauses führt, rot glühte.

Sofort alarmiert er die Feuerwehr. Als wenige Minuten später die ersten Einsatzkräfte auf dem Hof vor dem Haus eintrafen, glühte das Rohr noch immer. Sofort begannen mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute die brennenden Holzscheite aus dem Ofen zu räumen. Auf einer Schubkarre wurden die Scheite und die Glut auf den Hof gebracht und dort abgelöscht. Mittlerweile hatten die Brandschützer eine Löschleitung vom Hydranten bis vor den Kellereingang aufgebaut.

Ein Schornsteinfeger überprüfte die Heizungsanlage und stellte fest, dass der Schornstein nicht von dem Schaden betroffen war. Nachdem der Ofen ausgeräumt worden war und das Rohr sich wieder abgekühlt hatte, drückten die Feuerwehrleute mit einem Hochdrucklüfter den noch in den Kellerräumen vorhandenen Rauch ins Freie.

Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte der beiden Wehren unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Oliver Garde im Einsatz. Wie der Besitzer gegenüber unserer Zeitung sagte, ist nur geringer Schaden an dem Rohr und der Isolierung entstanden. Für die fünf Bewohner bestand keine Gefahr. Der Feuerwehreinsatz konnte kurz vor 21 Uhr beendet werden.

Quelle: HNA

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