Feuerwehrmuseum Morschen soll nach dem Umzug ab Februar wieder geöffnet sein

Wohin mit all den Sachen? Karlheinz Meyer, der sich um das Morschener Feuerwehrmuseum kümmert, stellt nach dem Umzug in die ehemaligen Salzmannhallen die Exponate neu zusammen. In der Bildmitte seine Eigenkonstruktion aus Abflussrohren. Daraus bastelt er die Gestelle für einen großen Teil der Uniformen. Foto:  Müller-Neumann

Morschen. Karlheinz Meyer hat dieser Tage gut zu tun. Mit dem Umzug des Feuerwehrmuseums vom Domänengelände in Altmorschen in die ehemaligen Salzmannhallen an der Straße nach Heina steht er auch vor der Frage: Wie ordnet man die vielen Exponate am besten an?

So einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Zwar stehen nun einige Quadratmeter mehr an Fläche zur Verfügung, doch es gibt in dem großen Raum weniger Stellwände. Und eine ist schon voll, voll mit Feuerwehrhelmen in allen erdenklichen Ausführungen. Die Helme stammen aus unterschiedlichen Ländern und Epochen.

Die meisten Puppen mit ihren Feuerwehruniformen stehen einstweilen einfach so herum. In der Sammlung befindet sich auch eine Rarität: eine gelbe Uniform, die ein New Yorker Feuerwehrmann beim Einsatz am 11. September 2001 nach dem Anschlag auf das World Trade Center trug.

Statt teure Schaufensterpuppen zu kaufen, bastelt Meyer viele Tragegestelle für die Uniformen selbst – aus etwas Holz und grauen Abflussrohren. Obendrauf setzt er einen Perückenkopf aus preiswertem Styropor. Gesicht und Haare malt er selbst auf. Doch für solche Arbeiten ist momentan keine Zeit. Bis Ende Januar, Mitte Februar möchte der Vorsitzende des Museumsvereins das weit und breit einzige Feuerwehrmuseum wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Dann können Besucher schauen, wie Karlheinz Meyer die große fahrbare Feuerwehrleiter, den Tragkraftspritzen-Wagen – eine Leihgabe aus Hauneck samt Originalausrüstung von 1931– und all die anderen erhaltenswerten Dinge künftig präsentiert. (bmn)

Quelle: HNA

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