Umzug im September geplant

Neuer Feuerwehrstützpunkt am Melsunger Löwe-Kreisel wächst

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Geehrte: Leistungsabzeichen und Anerkennungsprämien des Landes Hessen gingen an diese Feuerwehrleute.

Melsungen/Röhrenfurth. Die Arbeiten am neuen Feuerwehrstützpunkt am Melsunger Löwe-Kreisel gehen gut voran – das berichtete Stadtbrandinspektor Frank Ebert bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Melsunger Feuerwehren.

Der Umzug in den Neubau ist für September geplant. Auch sonst steht in diesem Jahr bei den Melsunger Feuerwehren einiges an: Die Ausbildung zum Erwerb des Feuerwehrführerscheins wird gestartet und in Röhrenfurth wird ein neues Löschfahrzeug stationiert. Zudem sind Schulungen zur Umstellung auf Digitalfunk vorgesehen.

Im vergangenen Jahr verzeichneten die Melsunger Brandschützer 134 Einsätze, 29 weniger als im Vorjahr. 26 Mal mussten sie zu Bränden ausrücken, darunter auch die beiden Großbrände in der Elbinger Straße und im AWO Seniorenzentrum.

192 Feuerwehrleute sind derzeit in den acht Einsatzabteilungen aktiv – das sind vier weniger als im Vorjahr. Bei den Jugendfeuerwehren ist die Zahl der Mitglieder um acht auf 98 zurückgegangen. In den Kindergruppen machen 23 Kinder mit.

Nachwuchs für Brandschutz begeistern

Mit Projekten in Kindergärten und Schulen wolle man Heranwachsende für den Brandschutz begeistern und so auch die Mitgliederzahlen steigern, sagte Stadtbrandinspektor Ebert.

Den Ausbildungsstand der Aktiven bezeichnete Ebert als sehr gut. 191 Aktive haben den Grundlehrgang erfolgreich absolviert, 141 den Truppführerlehrgang. 74 haben den Gruppenführerlehrgang und 126 die Ausbildung zum Maschinisten abgeschlossen.

Nicht so gut sieht es bei den Atemschutzgeräteträgern aus: Von den 149 Männern und Frauen, die den Lehrgang gemacht haben, sind zur Zeit nur 71 tauglich.

Die 192 Aktiven haben 16.262 ehrenamtliche Stunden für ihre Mitmenschen absolviert. Dies sind fast 85 Stunden pro Person. Auch überörtlich ist die Melsunger Wehr tätig – ICE-Strecke, Staubetreuung auf der Autobahn, Gefahrgutzug und Umwelt-Dienst sind einige Beispiele.

Der neu gewählte Stadtjugendfeuerwehrwart Florian Reichmann und sein Stellvertreter Lennart Rausch berichteten, dass die Jugendfeuerwehren und ihre Jugendwarte 932 Dienststunden geleistet haben. Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war des Stadtzeltlager. Für 2013 ist unter anderem ein Zeltlager am Edersee geplant. (zot)

Quelle: HNA

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