Straight Bourbon begeisterte im Güterschuppen des Kulturbahnhofs mit einem Drei-Stunden-Program

Ein Feuerwerk aus fetzigen Rhythmen

Straight Bourbon im Kulturbahnhof Ziegenhain: Die Band spielte bekannte Lieder aus den Filmen „The Commitments“ und „Blues Brothers“. Fotos: Decker

SCHWALMSTADT. Auf Einladung der Schwälmer Kulturinitiative Pepperland Group spielte am Samstag die Rhythm´n and Blues Band „Straight Bourbon“ im Güterschuppen des Kulturbahnhofes Ziegenhain. Knapp 250 Gäste waren gekommen, um in die Musik des Soul und Blues einzutauchen.

Ein wahres Feuerwerk der perfekt arrangierten klassischen Soul- und Blues-Songs entzündete die Begeisterung der Zuhörer. Je länger das Konzert dauerte, desto eifriger tanzte das Publikum zu den bekannten Liedern aus den Filmen „The Commitments“ und „Blues Brothers“. Die mit zwei Trompeten, zwei Saxophonen und einer Posaune gut besetzte Bläsergruppe sorgte für einen satten Sound.

Als Gast übernahm die Sängerin Conception Smith einige Gesangspartien. Wer bei „Respect“ von Otis Redding die Augen geschlossen hatte, glaubte fast, Aretha Franklin zu hören, so sehr überzeugte das Stimmvolumen von Smith. „Shake a Tailfeather“ von Ray Charles präsentierten Gerd Hasenkrug und Klaus Mittendorf mit lautstarker Unterstützung des Publikums im Duett.

Als Zugabe, kurz nach Mitternacht, spielte „Straight Bourbon“ das Schlusslied aus dem Blues Brothers Film, der im Gefängnis endet, „Jailhouse“. Das allerletzte Stück „Hey Jude“ von den Beatles war wohl als Dankeschön an die Mitglieder der Pepperland Group zu verstehen, die ihren Namen aus dem Beatles Film „Yellow Submarine“ entlehnt haben. Ein zufriedenes Publikum verließ die fast dreistündige Show der Band, die bereits seit 24 Jahren auf der Bühne steht.

Begonnen hatte der Abend entsprechend dem Ziel der Pepperland Group, auch junge Nachwuchsmusiker und Bands zu fördern, mit der Schwalmstädter Band „Cats on Barstools“. Sie spielten Klassiker des Rock´n Roll der 50 und 60er Jahre, Blues und Country Musik. Auch sie ernteten viel Applaus.

Von Christiane Decker

Quelle: HNA

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