Matthias Schweighöfer dreht in Fritzlar

Malerisch: Das Schloss Garvensburg in Fritzlar-Züschen wird Drehort eines Films des Schauspielers Matthias Schweighöfer. Archivfoto: Berger

Züschen. Matthias Schweighöfer, einer der großen Stars des deutschen Kinos, dreht in der Region. Das Schlösschen Garvensburg im Fritzlarer Stadtteil Züschen wird ein zentraler Drehort seines neuen Spielfilms werden.

Dies bestätigte Garvensburginhaber Harald Kneier der HNA. Er habe innerhalb eines Jahres Anfragen von drei Produktionsfirmen für Dreharbeiten gehabt, erläuterte Kneier, für zwei internationale und einen deutschen Film. Man habe sich schließlich für das deutsche Projekt entschieden.

Der Film soll „Schlussmacher“ heißen, Schweighöfer wird die Hauptrolle und die Regie übernehmen. Als Paul arbeitet er in seiner Filmrolle für eine Berliner Trennungsagentur, die vermeintlichen Liebespartnern die Nachricht überbringt, dass sich der Partner trennen möchte.

Matthias Schweighöfer

Dreharbeiten sind auch auf Schloss Waldeck geplant, wie Volker Deigendesch von Hotel Schloss Waldeck der HNA am Rande des Literarischen Frühlings bestätigt hatte. Garvensburgchef Kneier hat Schweighöfer und sein Team bereits getroffen. „Er ist ein richtig netter Typ“, sagt Kneier. Ein großes Team sei schon mehrfach in der Region gewesen, um die Möglichkeiten auszuloten. In der Garvensburg sollten sowohl Innen- als auch Außenaufnahmen gedreht werden.

Wenn es soweit ist, wird es voll im Schlosspark des kleinen Ortes. Alleine 30 Lastwagen würden anreisen, berichtet Kneier: „Das ist wie eine Karawane.“ Das Filmteam habe dann alles dabei, von der fahrbaren Küche bis hin zu Campern für die Schauspieler.

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Zur Besetzung sollen auch Schweighöfers Eltern Gitta und Michael sowie Heiner Lauterbach und Nadja Uhl gehören. Ob sie alle auch in Züschen drehen, ist noch unklar. Kneier freut sich auf die Dreharbeiten, über deren Zeitplan er sich nicht äußern dürfe. Es sei für Fritzlar und die Region eine tolle Werbung. Besonders erfreut sei er, dass die Produktionsfirmen auf ihn zugekommen seien. Das sei ein Beleg, dass die Garvensburg inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad habe.

In der Vergangenheit war es immer wieder gelungen, das Schlösschen in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. So gab es Opernaufführungen im Park sowie Radiokonzerte mit Paul Carrack („Mike and the mechanics“) und der Popsängerin Maria Mena.

Quelle: HNA

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