Gebäude nach sechs Monaten Bauzeit fertig

Die Firma Wekal feierte Richtfest für die neue Unternehmenszentrale

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Bis Ende des Jahres soll alles fertig sein: Wekal-Geschäftsführer Klaus Degenhardt (rechts) und Stefan Hecker von der Firma „Wolff und Müller“ stoßen auf das Richtfest an.

Fritzlar. Grund zum Feiern gab es bei der Firma Wekal in Fritzlar. Der Rohbau der neuen Unternehmenszentrale für Fritzlar und das sächsische Lichtenstein ist fertig gestellt.

Nach dem Planungsstart Anfang 2015 und dem Baubeginn Anfang 2016 erfolgte nach rund sechs Monaten Bauzeit das Richtfest.

Wie Wekal-Geschäftsführer Klaus Degenhardt sagte, sei die Fertigstellung für Ende des Jahres geplant. Am südlichen Stadtrand von Fritzlar entstehen auf 2000 Quadratmeter Nutzfläche hauptsächlich Büros, Konferenz- und Schulungsräume sowie Informations- und Ausstellungsbereiche.

Mit diesem Bau, so Klaus Degenhardt zum Schluss seiner Grußworte, setze die Firma Wekal ein Zeichen für Wachstum, Entwicklung, Knowhow sowie Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Fritzlar.

„Wir sind erfreut, dass ein weltweit tätiges Unternehmen seine Firmenzentrale in Fritzlar ausbaut“, sagte Bürgermeister Hartmut Spogat. Führend in der Automationstechnik und im Maschinenbau, sichere der Betrieb Arbeitsplätze und baue dabei weiterhin auf heimische Beschäftigte. Qualifizierte Ausbildungsberufe mit Perspektive gebe es für junge Menschen. Der Heimat und Fritzlar verbunden, stehe dieses familiengeführte Unternehmen seit 39 Jahren für Innovation und höchste Ansprüche der Automobilindustrie.

Wekal stellt unter anderem Palettensysteme, Rollenbahnen, Kettenförderer, Roboterzellen, Portalanlagen, Beschriftungsanlagen, Waschanlagen sowie Elektroanlagen für Kunden in der ganzen Welt her.

Der Firmenname Wekal setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der fünf Gründer Weber, Eifert, Kaiser, Albers und Lenz zusammen, die den Betrieb 1977 als familiengeführtes Unternehmen im Bereich Metallbau gründeten.

Die beiden Gründer Albers und Eifert entwickelten maßgeblich die Firma, so dass 1993 der zweite Standort im sächsischen Lichtenstein eröffnet wurde. Im Hinblick auf den bevorstehenden Generationswechsel wurde 2005 die Geschäftsleitung erweitert, 2010 erfolgte die globale Ausrichtung der Firma.

Die Produktionsflächen der beiden Standorte betragen zusammen über 11 500 Quadratmeter. In Fritzlar sind derzeit 150 Mitarbeiter beschäftigt, in Lichtenstein 100.

Dazu zählen 21 Auszubildende in Fritzlar und zehn in Lichtenstein, die unter anderem zu technischen Produktdesignern, Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion, Industriemechanikern, Einsatzgebiet Maschinen- und Anlagenbau, Zerspanungsmechanikern, Einsatzgebiet Fräsmaschinen-Systeme, sowie zu Elektronikern für Betriebstechnik ausgebildet werden.

Quelle: HNA

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