280 Damen feierten am Freitagabend ausgelassen 

Schrecksbacher Weiberfastnacht: Flair Brasiliens in der Schwalm

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Heiße Rhythmen: Die Mitglieder der Jazztanz-Gruppe legten einen feurigen brasilianischen Samba aufs Bühnenparkett.

Schrecksbach. Männer waren am Freitagabend in der Schrecksbacher Mehrzweckhalle nicht erwünscht. Denn 280 Damen ließen es bei der Weiberfastnacht so richtig krachen. Dazu hatten die Jazztanz-Gruppe und die Damen-Gymnastik des VfB Schrecksbach eingeladen.

Doch weil es eben ohne manch bessere Hälfte dann doch nicht geht, wurde der Maskenball von männlichen Helfern unterstützt: Die Herren des Roten Kreuzes und der Feuerwehr sorgten für Sicherheit, organisierten den Thekendienst, standen hinter der Kamera oder hinterm Keyboard.

60 Frauen hatten ein pfiffiges, mehr als dreistündiges Programm zusammen gestellt. Gemeinsam oder im Duett stürmten die Damen die närrisch geschmückte Bühne. Durch den Abend leitete charmant und schlagfertig Simone Fischer.

Sie versprach: „Ihr werdet sehen, bei der Schrecksbacher Weiberfastnacht ist es wunderschön.“ Das Versprechen lösten die Akteure dann nach und nach ein. Den Anfang machte die Jazztanz-Gruppe als Gummibärchen – im einfarbigen Ganzkörperanzug. Regina Bauer schlüpfte in Tracht und mit wollenen Kniestrümpfen in die Rolle der Magd Kötche. Und erklärte im schönsten Schrecksbacher Platt: „Jedes Kötche hat sein Glöckchen.“ Auch Simone Fischer würzte den Lokalkolorit. Da bekam vom Pfarrer Müller bis zum Bürgermeister Andreas Schultheiß die Schwälmer Herrenriege ihr Fett weg.

Auf karnevalistische Reise ging es mit den Schwälmer Bläck Fööss über Köln bis nach Brasilien. Für heiße Hüftschwünge sorgten die Damen der Jazztanz-Gruppe. Überhaupt war musikalisch jede Menge geboten: Bei Peter Maffay, den Beatles oder Beth Dito swingten sich die Gäste bei mehr Sekt als Selters ordentlich ein. Gefeiert wurde gut gelaunt und ausgelassen bis weit nach Mitternacht.

Fotos von der Weiberfastnacht

Weiberfastnacht in Schrecksbach

Quelle: HNA

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