Der Nachwuchs absolvierte Alleinflüge und legte Pilotenprüfungen ab

Flieger bleiben am Boden

Ziegenhain. Hoch, weit und vor allem sicher und gut sind sie geflogen, die Flieger vom Flugplatz Ziegenhain. Zum Ende der Saison gab es jede Menge zu feiern.

Piloten, die ihre Flugprüfung bestanden haben und Schüler die zum ersten Mal alleine fliegen durften sowie die Tatsache, dass der Flugplatz Ziegenhain bei der hessischen Gesamtauswertung den vierten Platz im Streckenflug belegte.

FSV-Vorsitzender, Ludwig May freut sich über die Erfolge, aber „das wichtigste ist, dass alle sicher gelandet sind“. Insgesamt wurden von beiden Vereinen, FSV-Schwalm und Akaflieg Frankfurt, von Ziegenhain aus 44 928 Kilometer in 173 Flügen zurückgelegt. Die weitesten Flüge wurden schon zu Saisonbeginn geflogen. In der Oldtimer-Klasse belegte Hardy Ruhkamp auf einer KA-Sieben den ersten Platz. Die längsten Tagesflüge legten Siggi Hahn mit 816,39 Kilometern und Gerhard Glaessel 531,72 Kilometern von Ziegenhain aus zurück.

Noch kurz vor Saisonende bestanden David Bickert und Johannes Haust die praktische Prüfung zum Erwerb der Fluglizenz. Die Flugschüler Konstantin Ries und Florian Ochs beendeten ihren ersten Ausbildungsabschnitt erfolgreich mit drei Alleinflügen.

Auch wenn die Flieger jetzt bis März nicht am Himmel über der Schwalm kreisen, sind die sie dennoch aktiv: Alle Flugzeuge werden gewartet. Eine gründliche Überprüfung erfordert das Auseinander- und wieder Zusammenbauen jedes einzelnen Fluggeräts. Auch Ausbesserungsarbeiten am Hangar und im Fluggelände müssen vor Beginn der nächsten Saison erledigt werden.

Doch auch das Feiern und der gemeinsame Spaß sollen in der kalten Jahreszeit kommen nicht zu kurz kommen: Boßeln, das Kugelrollen nach friesischem Brauch, um das Fluggelände herum mit anschließendem Grünkohlessen ist zur Winter-Tradition geworden. Und zum Ziegenhainer Weihnachtsmarkt gibt es wieder einen Flieger-Glühweinstand.

Quelle: HNA

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