Der Wanderweg H 7 führt auf geheimnisvollen Wegen durch den Wald

Flockentanz im Märchenwald

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Gewaltig: Die uralten Eichen sind ein Hingucker.

Wolfhagen. Der Wanderweg H 7 in Wolfhagen schlängelt sich auf einer Extratour durch den Wald. Der kleine verwunschene Pfad könnte wunderbar als Kulisse für die Märchen der Brüder Grimm dienen.

Start der kleinen Extratour H 7 ist der Parkplatz am Hellen Platz. Von hier führt der Weg in Richtung des ehemaligen Trimmpfades, zweigt jedoch irgendwann nach rechts ab. Kurze Zeit später kann man sie schon erkennen, die uralten Baumriesen. Die tolle kleine Erlebnistour, die mit Kindern problemlos zu bewältigen ist, führt zum Stöcketeich. Hier verlassen wir den H 7 und folgen dem Abstecherhinweis zum Steinbruch, wo Archäologen Saurierspuren gefunden haben. Die Teerstraße führt zurück zum Hellen Platz.

Zauberhaft: Auf kleinen Pfaden geht es durch den tief verschneiten Winterwald.

Wer lieber ins Land schauen mag, statt längere Zeit durch den Wald zu wandern, wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt, wenn er die Teilstrecke des H 7 am Waldrand entlang nach Ippinghausen wählt. Startpunkt ist auch hier der Helle Platz.

Am Wegesrand, kurz vor Leckringhausen, kann man durch einen hohlen Baumstamm aus der Gucklochperspektive die Landschaft betrachten. Nach Leckringhausen, wo eine Einkehr in der Dorfgaststätte und ein Besuch des Hugenottenmuseums möglich sind, taucht das Anwesen Zwickenberg auf. Von hier, einer ehemaligen Kleintierfarm, stammen die Waschbären, die einst am Edersee ausgesetzt wurden und sich explosionsartig vermehrten. Heute werden auf dem Gelände historische Bögen gefertigt.

Schlusspunkt unserer Tour ist der Märchenrastplatz am Fuße der Weidelsburg. Hier warten ein Baumriese mit „bewegtem“ Herz, eine Baumelbank und überdimensionale Äpfel auf den Wanderer.

Von Bea Ricken

Quelle: HNA

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