Jugendfeuerwehren kämpften in Edermünde-Besse um die besten Platzierungen

Fluchen gab Punktabzug

Geschickt: Julia Herwig aus Mühlhausen beim Klettern.

Besse. Es war richtig was los am Wochenende auf dem Sportplatz in Edermünde-Besse: An drei Stationen ging es für die Nachwuchs-Feuerwehrleute darum, Wissen, Geschicklichkeit und Schnelligkeit zu einem guten Ergebnis zu verknüpfen.

Verknüpfen im wahrsten Sinne des Wortes, denn die zwischen zehn und achtzehn Jahre alten Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren des Kreisverbandes Fritzlar-Homberg mussten zeigen, dass sie den Kreuzknoten, den Mastwurf, den Schotenstich und den Zimmermannsstich beherrschen.

Zu dem Wettkampf auf dem Sportplatz in Besse hatten sich 21 Staffeln mit jeweils sechs zukünftigen Feuerwehrleuten gemeldet. Unter der Leitung von Kreisjugendfeuerwehrwart Heiko Hoffmann aus Geismar benoteten die Schiedsrichter an den Stationen die Leistungen der Jugendlichen.

Und wenn jemand fluchte, gab es bei der Eindruckswertung ein „Mangelhaft“, verbunden mit Punktabzug. 2800 Punkte war die Basis für die Bewertungen: Neben einer Fehlerwertung mit Punktabzug wurden aber auch Pluspunkte vergeben. Bei einem Staffellauf war Schnelligkeit und Geschicklichkeit beim Ankuppeln eines Strahlrohres und Fertigung eines Zauberknotens sowie beim Leinenbeutel-Zielwurf gefordert.

An einer weiteren Station sollte ein Löschangriff dargestellt werden. Dabei wurden neben einer Saugleitung auch Wasserschläuche bis zum Strahlrohr unter Überwindung von Hindernissen verlegt, wobei alle Kommandos laut und deutlich erfolgen mussten.

An der letzten Station, dem Brandklassenparcours, war das Wissen um die Brandklassenzuordnung von Stoffen und damit die Wahl des Löschmittels gefordert.

Sieger wurde die Staffel aus Jesberg mit 2773 Punkten vor Borken II (2726,60) und Wernswig (2726).

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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