Förderverein Familientreff in Emstal baut Wasserspielplatz im Kurpark aus

Arbeitseinsatz in Sand: Am Wochenende packten in dem Bad Emstaler Ortsteil rund 50 Erwachsene und Kinder mit an, um das Projekt Wasserspielplatz des Fine-Fördervereins im Kurpark weiter voranzutreiben. Fotos: Hoffmann

Bad Emstal. Was würden die Emstaler bloß ohne die fleißigen Bienen des Fördervereins Familientreff in Emstal (FinE) tun?

Schon lange widmen sie sich der kinder- und familienfreundlichen Gestaltung ihres Kurparks und haben sich neben der Pflege des Rosengartens auch der Installation eines Telefonzellencafés und eines Wasserspielplatzes für die Kleinsten angenommen. Und eben der ist seit vergangenem Wochenende noch um einige Attraktionen reicher.

„Wir haben die Anlage um 60 Meter Wasserlauf mit Staubecken und kleinen Wasserfällen erweitert, außerdem soll am Wegesrand ein kleiner Rastplatz entstehen“, sagt Mira Keilmann vom Fine-Vorstandsteam, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Anette Umbach, Peggy Zeretzki und Branka Braun die Planung und Umsetzung organisiert hatte. „Auch wenn unser Engagement neben Beruf und Familie sehr anstrengend ist, haben uns die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung, vor allem aber die fröhlich spielenden Kinder immer wieder motiviert, weiter zu machen.“

Rund 50 Helfer an zwei Tagen haben nun nochmal fleißig gebuddelt, gegraben und gebaut, alles unter den strengen Fachaugen von Bauleiter Markus Strüver von der Natur- und Abenteuerschule Odenwald, der jeden Handgriff überwachte, damit in relativ kurzer Zeit möglichst viel bewerkstelligt werden konnte. Schließlich sollen die jüngsten Emstaler noch in diesem Sommer in den Genuss kommen, den neuen Matschbereich zu stürmen.

Abgeschlossen ist das Projekt dann noch immer nicht. „Nächsten Samstag stehen noch einige Bauarbeiten an, bis zum Herbst sollen die Bepflanzung und Verschönerung folgen, eventuell soll auch noch eine weitere Pumpe errichtet werden, falls das vorhandene Wasser nicht ausreicht“, erklärt Keilmann, die sich sehr über die vielen Helfer und vor allem auch Spender freut, ohne die ein derartiges Projekt niemals möglich wäre.

Quelle: HNA

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