Neuenhainer See liegt mitten im Rotkäppchenland

Das Rotkäppchenland wächst: Neuental ist der touristischen Arbeitsgemeinschaft beigetreten. Bürgermeister Kai Knöpper mit Geschäftsführerin Heidrun Englisch. Foto: privat

Neuental. Das Rotkäppchenland wächst: Ab dem 1. Januar gehört nach dem Beitritt von Borken nun auch Neuental zur touristischen Arbeitsgemeinschaft, die damit 18 Städte und Gemeinden umfasst.

Für Geschäftsführerin Heidrun Englisch bedeutet das einen Lückenschluss: Damit seien nun alle Gemeinden am Verlauf der Schwalm im Rotkäppchenland engagiert. Der touristische Schwerpunkt Neuentals liege auf dem Freizeitangebot am Neuenhainer See: „Das ist eine wirkliche Bereicherung für unseren Verein.“

Neue Präsentation

Der wird sich künftig ganz neu präsentieren. Die neuen Imagebroschüre und das Gastgeberverzeichnis erhalten ein verändertes Erscheinungsbild, statt eines dicken Katalogs wird es zwei dünnere Prospekte geben, die bei Bedarf aktualisiert und nachgedruckt werden können. „Damit können wir das Gastgeberverzeichnis immer auf dem neuesten Stand halten“, sagt Englisch. Wichtig sei auch der Internetauftritt: Die Gastgeber sollen so gut präsentiert werden, dass sie schnell gefunden und gebucht werden können.

„Konsequenter Schritt“

Auch die neue Imagebroschüre erscheint schon bald. Darin soll auch der Neuenhainer See mit seinem Freizeitangebot den Betrachtern ins Auge fallen, kündigt Heidrun Englisch an.

Für Neuentals Bürgermeister Kai Knöpper ist der Beitritt ein konsequenter Schritt. „Das Rotkäppchenland hat sich stark nach Norden ausgedehnt, da wäre Neuental sonst ein weißer Fleck auf der Landkarte gewesen“, sagt Knöpper. Neuental gehörte früher zur Erlebnisregion Edersee, trat aber als Rettungsschirmgemeinde aus, um Kosten zu sparen.

Beliebter Spielplatz

Inzwischen habe sich in touristischer Hinsicht viel getan, sagt Knöpper: Die Alte Molkerei in Schlierbach werde bewirtschaftet und auch der dortige Spielplatz sei ein willkommener Stopp für radelnde Familien. Auch die Schutzhütte, die die Bischhäuser Senioren gebaut haben, werde gut von Radlern angenommen. Im Sommer könnte die Gemeinde auch die Toilettenanlage am Waltersbrücker Friedhof für Radler öffnen - das sei eine weitere Überlegung. Der Beitritt zum Rotkäppchenland sei auf jeden Fall richtig: „Ich freue mich zum ersten Mal im Leben, rot zu sehen“, sagt Knöpper scherzend.

Von Claudia Brandau

Quelle: HNA

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