Für jeden der 1200 Besucher des Burgberfestivals war musikalisch etwas dabei

Folk, Rock, Metal und Reggae beim Burgbergfestival in Homberg

Vorbereitung: Vor dem Besuch des Festivals stärkten sich von links Ron Roppe, Philipp Reitz, Michael Kranz, Andreas Reitz und Johann Jahn mit Würstchen und kühlen Getränken. Foto: Mangold

Homberg. „Wir können sehr zufrieden sein im Vergleich zum vergangenen Jahr“, meinte Hilmar Höse vom Stadtjugendring mit Blick auf die hohen Besucherzahlen beim Burgbergfestival in Homberg.

1200 Besucher wurden beim 31. Open-Air-Festival in der Burgruine an der Kasse am Burgtor gezählt.

Der Himmel blieb trockener als in den vergangenen Jahren, der gelegentliche Regen am Samstagabend überraschte niemanden. Das Wetter sei eine Verschwörung, scherzte Höse, der 28 mal dabei war. Fast immer sei in den vergangenen drei Jahrzehnten das Festival-Wochenende verregnet gewesen. In diesem Jahr habe man den Musikgeschmack des Publikums mit einer ausgewogenen Mischung von Musikstilen gut getroffen.

Gut besucht begann das Festival am Freitagabend mit einer irischen Nacht, die eine musikalische Mischung aus ruhigen und harten Klängen bot.

Burgbergfestival in Homberg

Am Samstagnachmittag rockten ZerIouS und Spit. Sie hatten den Band-Contest der Festival-Fans gewonnen. Weiter ging es mit einem Mix aus Ska und Reggae der Gruppe Cabba Cabba, die für Partystimmung sorgte. Für Hardcore- und Metal-Fans war der Auftritt von Today Forever genau richtig, die vom ersten bis zum letzten Riff über die Bühne tobten und ihren Emotionen freien Lauf ließen.

Die Höhepunkte des Festivals waren J.B.O und Jennifer Rostock, die als Besuchermagnet wirkten. Viele waren nach Homberg gereist, um die beiden Bands zu erleben.

Die vor vier Jahren gegründete Indie-Rock-Band aus Berlin ist unter anderem bekannt mit ihrer Single „Es tut wieder weh“ als Soundtrack des Films „Bis(s) zur Mittagsstunde“ aus der Twilight-Saga New Moon. Die 25-jährige Frontfrau Jennifer Weist rockte den Burgberg und gab dem Publikum wilde Tipps für gute Laune wie „Regel Nummer eins: Besoffen sein“ oder „Brüste zeigen“.

Mit J.B.O, einer 1989 gegründeten Fun-Metal-Band aus Erlangen, ging die Party weiter mit Hardrockmusik und witzigen Texten bekannter Pop- und Rocklieder.

Für die Verpflegung der Gäste sorgten Getränke- und Imbissstände, für Vegetarier gab es frittierte Gemüsebällchen sowie „Chili ohne Carne“. Nur wenige Besucher hatten sich für eine Übernachtung im Zelt auf dem Campingplatz neben der Hermann-Schafft-Schule angemeldet. Die meisten nutzten die Shuttlebusse, die zwischen den Parkplätzen und dem Burgberg pendelten. (yma)

Quelle: HNA

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