A 49 war Thema bei Aktionsgemeinschaft

Frage nach dem Ende der Autobahn

Stadtallendorf. Die seit 33 Jahren tätige Aktionsgemeinschaft „Schutz des Ohmtals“ hat vor kurzem in einer öffentlichen Veranstaltung in Stadtallendorf, gemeinsam mit dem BUND-Kreisverband Marburg-Biedenkopf und der Bürgerinitiative „Schwalm ohne Autobahn“, nochmal den Weiterbau der A49 thematisiert.

Während die Veranstalter den Bau der A 49 grundsätzlich ablehnen, heißt es in einer Pressemitteilung, spreche sich bislang eine Mehrheit der politischen Parteien im Kreis Marburg-Biedenkopf für den Bau aus.

Die anwesenden Vertreter der Grünen und der Linken sprachen sich grundsätzlich gegen einen Weiterbau der A 49 aus und verwiesen auf das Alternativkonzept, das ohne Autobahn den Bedürfnissen der vom Durchgangsverkehr belasteten Gemeinden und der Region eher gerecht werde.

Bei einem Bauende der A 49 bei Stadtallendorf würden zudem Marburg, Stadtallendorf und der Ebsdorfergrund in unzumutbarer Weise mit Autobahnverkehr belastet.

Der Vertreter von „Schutz des Ohmtals“ erklärte, für den Fall eines Bau-Endes bei Stadtallendorf seien keine Berechnungen in den Planfeststellungsunterlagen vorgelegt worden.

Belastungen befürchtet

Für ein Bauende bei Treysa lägen entsprechende Berechnungen vor. Im Gegensatz zur Auswirkung auf Marburg und Stadtallendorf entstünden in der Ortsdurchfahrt Treysa die größten Belastungen – mit einer Zunahme des Verkehrs um 10 000 Autos pro Tag.

Jörg Haafke von „Schwalm ohne Autobahn“ wies auf den politischen Druck hin, der entstehen werde, wenn jetzt der weitgehend funktionslose Bau des Abschnitts Bischhausen-Treysa erfolgen sollte. Man solle sich im Marburger Bereich darüber im Klaren sein, dass es jetzt gelte, Stellung zu beziehen. (red)

Quelle: HNA

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