Guxhagen: Frau bei Küchenbrand verletzt

Guxhagen. Eine 78-jährige Frau aus Guxhagen hat sich am Samstag bei einem Brand in ihrer Küche so schwer verletzt, dass sie in die Städtischen Kliniken Kassel eingeliefert werden musste.

Diesen Geburtstag wird Helmut Lottis aus Guxhagen nicht vergessen. Am Samstag wurde er 56 Jahre alt. Seine Mutter, die in einer Wohnung im Baunsbergring lebt, wollte ihm offenbar Berliner backen. Dabei muss es passiert sein: Das heiße Fett fing Feuer und löste einen Brand aus, bei dem sich die 78-Jährige verletzte und Schaden von mindestens 50 000 Euro entstand.

Küchenbrand in Guxhagen

Kurz vor 11 Uhr hatte die alleinstehende Frau bei ihrer Schwiegertochter und ihrem Sohn angerufen und völlig aufgelöst berichtet, dass es bei ihr brenne. Helmut Lottis, der nicht weit entfernt wohnt, rief die Feuerwehr und machte sich sofort auf den Weg in den Baunsbergring. Mutter noch in der Küche Seine Mutter fand er noch in der Küche vor, wo der Fußboden bereits brannte. Möglicherweise wollte sie noch einige Habseligkeiten retten. „Raus, raus, raus habe ich gerufen, und meine Mutter auf den Balkon gebracht“, berichtet Lottis.

Überall sei bereits Qualm gewesen. Die 78-Jährige wurde in die Städtischen Kliniken nach Kassel eingeliefert. Sie zog sich nach ersten Erkenntnissen eine Rauchvergiftung und leichte Brandwunden zu. Die Feuerwehren aus Guxhagen, Grebenau und Wollrode waren mit 31 Feuerwehrleuten schnell zur Stelle und löschten den Brand. Als die Wehren an der Einsatzstelle eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Küchenfenster.

Die Decke in der Küche wurde geöffnet, und mit der Wärmebildkamera der Melsunger Feuerwehr auf Glutnester untersucht. Der Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens kümmerten sich um die Verletzte, die seit zwei Jahren in der angemieteten Wohnung lebte. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 50 000 Euro. Die Küche und Teile des Wohnzimmers sind nur noch ein Trümmerfeld, überall hat sich Ruß abgelegt. Der genaue Hergang muss noch ermittelt werden. An Feiern war für Helmut Lottis und seine Familie an diesem Tag nicht mehr zu denken.

Von Heinz Rohde

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Rohde

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