Frauensache: Merzhäuser Glucken feiern Weiberfastnacht - Video

Willingshausen - Ausgelassene Stimmung, ausschließlich Frauen und Auftritte zum Wegschmeißen - am Freitagabend feierte der Karnevalsverein der Merzhäuser Glucken die bereits 27. Weiberfastnacht.

Fotos der Veranstaltung

Weiberfastnacht in Merzhausen

400 feierlaunige Damen ließen sich das weithin bekannte Spektakel in der Merzhäuser Antreffhalle nicht entgehen und erschienen fantasievoll kostümiert. Von Hexen und Feen über Clowns, Nonnen und Krankenschwestern bis hin zu Zebras - die Besucherinnen enttäuschten nicht und schmückten ihrerseits mit ihren Outfits die absolut karnevalstaugliche Antreffhalle. Eine ganze Woche hatten die Merzhäuser Glucken zuvor aufgebaut und dekoriert für den großen Abend, an dem ganz allein die Frauen das Sagen haben.

Das vierstündige Programm, das traditionell um 20.11 Uhr begann, bestand am Abend aus 18 Programmpunkten, unter anderem tanzten die Kleine sowie die Große Garde der Merzhäuser Glucken, die Tanzgruppe Hatzbach zeigte ihre Fluch-der-Karibik-Show und die Tanzgruppe Frielingen brachte ihr Medley von Grease auf die Bühne.

Wie bereits im Vorjahr übernahm Markus Klinger, der im Kleidchen als Frau namens „Vileda“ mit Wischmopp und Putzeimer souverän moderierte und nicht nur mit seinem Aussehen für kräftiges Gelächter sorgte. Gekonnt trieb er die Damen der Schöpfung zwischen den Auftritten immer wieder an.

Selbstverständlich wurden auf der Bühne in der Antreffhalle auch Lieder performt: Von Künstlern wie DJ Ötzi und Michel Telo bis hin zu einem Frauenfussballsong, das Programm überzeugte die Hundertschaften weiblicher Gäste, bis man auf den zur Musik auf den Tischen tanzte. Das absolute Highlight der Weiberfastnacht war wieder das Männerballett, das alle Jahre das vierstündige Programm beendet und die Frauen mit viel nackter Männerhaut ins Schwärmen brachte.

Gegen 24 Uhr durften dann auch die in der Bauernstube sehnsüchtig wartenden Männer endlich zu ihren Freundinnen und Frauen, es wurde gemeinsam bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Von Lukas Krämer

Quelle: HNA

Kommentare