Freie Fahrt in Sand: Kaufleute froh über das Ende der Arbeiten an der Kasseler Straße

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Entspannte Gesichter: Kur- und Gewerbevereinsvorsitzender Carsten Schmidt (Zweiter von rechts) mit (von links), Berthold Schmidt, Christian Schmidt sowie Marion und Kurt Lattemann.

Bad Emstal. Darauf hatten Geschäftsleute und Kundschaft mehr als eineinhalb Jahre warten müssen: Die Bauarbeiten an der Hauptgeschäftsstraße im Bad Emstaler Ortsteil Sand sind beendet, die Kasseler Straße ist wieder frei befahrbar. Aus diesem Anlass feierte man am Wochenende ein Straßenfest.

Aktionen für Groß und Klein gab es, Essen und Trinken, Musik mit der ehemaligen Band der Christine-Brückner-Schule „Comeback“ sowie Monja und Florian. Und man nahm sich jede Menge Zeit für Gespräche.

„Gemeinsam ist es uns gelungen, den wirtschaftlichen Schaden in Grenzen zu halten.“

Carsten Schmidt, Vorsitzender des Kur- und Gewerbevereins und auch Sprecher der Initiative Kasseler Straße: „Der Baulärm, die Baugruben, Straßensperrungen und Umleitungen gehören endlich der Vergangenheit an, der Verkehr rollt wieder.“ Darüber, so Schmidt weiter, seien alle Geschäftsinhaber, Straßenanlieger und natürlich auch die örtlichen und auswärtigen und Besucher glücklich. Denn jetzt sei wieder ein komfortables Einkaufen in Bad Emstal „vor der Haustür“ möglich.

Auch für die Verkehrsteilnehmer aus den Nachbarregionen besteht wieder freie Durchfahrt durch den Ort, ab sofort entfallen die weiträumigen Umleitungen.

Schmidt lobte die Zusammenarbeit während der Bauphase zwischen den betroffenen Kasseler Straße-Dienstleistern, ausführenden Baufirmen, dem Planungsbüro und der Gemeinde. Der Vereinsvorsitzende und Geschäftsmann: „Gemeinsam ist es uns gelungen, den wirtschaftlichen Schaden in Grenzen zu halten.“ Für sein Unternehmen schätzt er die finanziellen Einbußen während der eineinhalbjährigen Bauphase insgesamt auf zehn bis 15 Prozent.

Auch der Altendorfer Metzgermeister Markus Ritter, der in der Kasseler Straße eine Verkaufsfiliale für Fleisch- und Wurstwaren sowie eine „heiße Theke“ betreibt, hat nur eingeschränkt Grund zur Klage. „Natürlich mussten auch wir Einbußen verkraften, die sich jedoch in Grenzen hielten.“ Weggebrochen seien bei ihm vor allem die Einkäufe durch seine Fahrkunden aus den Nachbargemeinden. (zih)

Quelle: HNA

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