Fremdensitzung der Eddernarren: Spaß mit der Doof’ Nuss

Sie amüsierten sich köstlich im Vereinsheim der Eddernarren: Franziska Herwig und Michaela Trömner. Fotos:  Zerhau

Nach der Eröffnung durch die Tollitäten Sven I. und Andrea I. ging es sofort zur Sache. Sitzungspräsident Otto May führte durch das 16 Punkte umfassende Programm und präsentierte die eigenen Tanzmariechen, Garden sowie Männer- und Damenballett.

Im Mittelpunkt der Fremdensitzung, die neu ins Programm genommen wurde, standen allerdings die Gäste.

Zum Beispiel Franz Pyszko vom Karnevalsverein Niestetal, der als Patient einer Kasseler Klinik seine Erfahrungen schilderte. Die Krankenschwester, die er sich wünschte, zierlich und bildschön, war in Wirklichkeit eine Mischung aus Guildo Horn und dem bayerischen Problembär Bruno, wie er erzählte.

„Lebt denn der alte Holzmichel noch“, sangen einst die Randfichten. Bezogen auf die Doof‘ Nuss, verkörpert von Heinz Huth, wurde diese Frage am Wochenende klar mit Ja beantwortet. Nach der langjährigen Bühnenabstinenz stand er bei der Fremdensitzung wieder in der Bütt. Unter anderem erzählte er, dass bei ihm am Heiligen Abend um 18 Uhr der Weihnachtsbaum angezündet wurde. Als die Feuerwehr dann später wieder weg war, folgte die Bescherung.

In den Orient versetzt fühlten sich die Gäste beim Auftritt von Bauchtänzerin Bianca Luckhard, die die Gäste aus dem Homberger Stadtteil Holzhausen als Programmpunkt mitgebracht hatten.

Abgerundet wurde die Fremdensitzung durch Bauchredner Jan Mattheis aus Hannover. Der hatte seinen Kollegen Lehmann im Handgepäck, der mit seinem trockenen Humor für Unterhaltung sorgte.

Beim Büttenabend der Eddernarren am 11. Februar stehen wieder die eigenen Aktiven im Mittelpunkt. (zzp)

Fritzlar. Zum ersten Mal starteten die Fritzlarer Eddernarren mit einer Fremdensitzung in die karnevalistische Hauptsaison. Mit großem Erfolg: Von Beginn an herrschte tolle Stimmung im rappelvollen Saal des Vereinsheims in der Waberner Straße.

Quelle: HNA

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