Weihnachtspäckchen für Kinder in Osteuropa, die in Armut leben

Freude kommt im Karton

Fritzlar. Im Harz ist der erste Schnee gefallen – höchste Zeit also, mit der Aktion Weihnachten im Schuhkarton zu beginnen. Ab sofort sind die Abgabestellen im Fritzlarer Raum besetzt. Bis Dienstag, 15. November, sind Päckenpacker aufgerufen, einen Schuhkarton mit Geschenken für Kinder in Not zu füllen. Träger der Aktion ist das christliche Hilfswerk Geschenke der Hoffnung in Berlin.

Die Päckchen sind für Kinder in Osteuropa bestimmt. Dort leben viele Mädchen und Jungen in großer Armut. Diesen Kindern kann jeder mit Weihnachten im Schuhkarton, der weltweit größten Geschenk-Aktion, auf einfache Weise Freude und Hoffnung schenken.

Karton bekleben

Dazu wird einfach der Deckel und der Boden eines Schuhkartons mit Geschenkpapier beklebt und das Päckchen mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse 2 bis 4, 5 bis 9 oder 10 bis 14 Jahre gefüllt. Bewährt hat sich eine bunte Mischung aus Spielsachen, Hygieneartikeln, Schulmaterialien, Kleidung und Süßigkeiten sowie einem persönlichen Weihnachtsgruß, heißt es vom christlichen Hilfswerk. Eingepackt werden dürfen nur Geschenke, die der Zoll in den Empfängerländern nicht beanstandet (Hintergrund).

Bis Dienstag, 15. November, können der gefüllte Schuhkarton sowie eine Spende von mindestens sechs Euro für Abwicklung und Transport abgegeben werden.

In der Sammelstelle von Simone Kunzemann in Heimarshausen (Schwarzer Weg 3, Naumburg-Heimarshausen) überprüft ein Team alle Päckchen auf Einhaltung der Zollvorschriften und schickt sie auf die Reise. Voraussichtliche Empfängerländer sind Bulgarien, Georgien, Kasachstan, der Kosovo, Moldau, die Mongolei, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Weißrussland und das Westjordanland.

In den Empfängerländern überreichen christliche Gemeinden hilfsbedürftigen Mädchen und Jungen die Päckchen. Wo es erlaubt und erwünscht ist, bieten die Gemeinden auch ein Heft an, das Kindern Geschichten aus der Bibel erzählt und laden sie in ihre Gemeinde ein.

Im vergangenen Jahr wurden 550 000 Kartons in Deutschland, Österreich und der Schweiz gepackt. (ddd) • Weitere Abgabestellen sind unter www.Geschenke-der-Hoffnung.org veröffentlicht

Quelle: HNA

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