Feier zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Wolfhagen und Tergnier

Städtepartnerschaft: "Freunde für immer und ewig"

Absolvierten ein Praktikum in Tergnier: Janine Tripp (von links) und Stefanie Oxe aus Wolfhagen sowie Ulrike Schmidt aus Bad Emstal.

Ippinghausen. „Wir sind Freunde für immer und ewig.“ Mit diesen Worten brachten Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake und sein Amtskollege Christian Crohem aus dem französischen Tergnier die bestehende Partnerschaft zwischen beiden Kommunen auf den Punkt.

Anlass: Die Städtepartnerschaft besteht inzwischen seit 30 Jahren, und aus diesem Grund fand jetzt ein Festakt im Haus des Gastes in Ippinghausen statt. Eine knapp 20-köpfige Delegation reiste aus Tergnier zur Feier nach Wolfhagen an. Auf dem Programm stand neben dem Festakt eine Exkursion zu Sehenswürdigkeiten der Region.

Die Feier, während der sich die Rathauschefs im Goldenen Buch der Stadt Wolfhagen eintrugen und damit ihrer drei Jahrzehnte währenden Freundschaft weiterhin eine gelebte Zukunft gaben, wurde musikalisch mitgestaltet vom Klarinettenduo Malte Klages und Gerd Figge von der Musikschule Wolfhager Land sowie von der Wolfhager Nachwuchssängerin Monja Meier.

Dass die 1981 begründete Städtepartnerschaft nicht nur auf kommunalpolitischer Rathausebene stattfindet, sondern von den Einwohnern getragen wird, das dokumentieren zahlreiche gegenseitige Besuche von Privatpersonen und Vereinen. Aber auch der regelmäßige Schüleraustausch zwischen der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) und dem Colleg Curie in Tergnier machen das gute Verhältnis deutlich.

Drei WFS-Schülerinnen, Janine Tripp, Stefanie Oxe (Wolfhagen) und Ulrike Schmidt (Bad Emstal), berichteten während des Festaktes über ihren mehrwöchigen Aufenthalt als Praktikantinnen in der „wunderschönen und gastfreundlichen“ Partnerstadt.

Tergniers Bürgermeister Christian Crohem lernte Wolfhagen erstmals vor 20 Jahren kennen – zu diesem Zeitpunkt war seine Tochter Austauschschülerin in der historischen Fachwerkstadt. Seither besucht er seine Wolfhager Freunde regelmäßig.

Crohem und auch Arne Pillardy, ehemaliger WFS-Schulleiter, würdigten die Städtepartnerschaft als eine unzertrennliche Dauerbande zur Freundschaft und friedlichen Verständigung zwischen den beiden Städten. Sie appellierten daran, dass alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen, damit die Städtepartnerschaft zwischen Wolfhagen und Tergnier als Teil eines einigen Europa weiterhin erfolgreiche Früchte trägt. (zih)

Quelle: HNA

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