Keine höheren Steuern geplant

Fritzlar investiert weiter -Stadt macht trotzdem keine neuen Schulden

Fritzlar. Gute Nachrichten für die Fritzlarer Einwohner: Für das nächste Jahr sind keine Anhebungen von Steuern und Gebühren geplant.

Der Haushaltsentwurf, den Bürgermeister Hartmut Spogat am Donnerstag den Stadtverordneten vorlegte, ist im Ergebnis ausgeglichen, es wird auch keine Nettoneuverschuldung geben, trotz geplanter erheblicher Investitionen.

Positiv wirken sich laut Spogat die optimistischen Steuerschätzungen aus: Hier sei mit weiteren Steigerungen zu rechnen. Das gebe auch Planungssicherheit. Die Stadt profitiere auch von der gesunkenen Zinsbelastung (450.000 Euro in 2017 gegenüber 620.000 Euro in 2012).

Größte Ausgabeposten sind die Personalkosten (5,6 Mio. Euro) und die Aufwendungen im Kindergartenbereich (2,7 Mio. Euro). Der Schuldenstand der Stadt Fritzlar wird Ende 2017 unverändert bei 15,14 Mio. Euro liegen.

„Für das Jahr 2017 sind enorme Investitionen geplant“, betonte der Bürgermeister: 2,3 Millionen Euro will die Stadt ausgeben für • den Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) in der Kernstadt (1,54 Mio. Euro), • den Neubau der Kindertagesstätte in Geismar (Restansatz 615.000 Euro), • Erweiterung des Multifunktionshauses in Ungedanken (2. Rate von 320.000 Euro).

Im Bereich Straßenbau werden die Gudensberger und Waldecker Straße in Lohne ausgebaut und saniert, die Straße Am Ellergarten in Werkel fertig ausgebaut, ebenso die Wekalstraße in Fritzlar.

Finanziert werden müssen außerdem • die Planungen für den Neubau der Spickebrücke, • die Neukonzeption des Museums, • die Installation eines Bürgerbüros, • die Installation von kostenlosem W-Lan etwa auf dem Marktplatz und am ZOB, • der Bau einer Ladesäule für Elektromobile in der Allee, • Umbau der früheren Gaststätte im DGH Obermöllrich zur öffentlichen Nutzung.

Der Haushalt wurde in die Ausschüsse verwiesen.

Quelle: HNA

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