In Fritzlar lebt die Lesenacht wieder auf

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Türkische Märchen im HNA-Keller: Die Lesung planen (von links) Kadreye Kaya, Ulrike Keß , Dr. Ulrich Skubella, Klaus Leise, Gerlinde Brandstetter und Bahar Kaya.

Fritzlar. Zu Fuß nach Russland, Italien, Deutschland und in die Türkei und das an einem Abend in Fritzlar. Das ist das Konzept der Fritzlarer Lesenacht, die am Samstag, 2. Juni, nach einigen Jahren Pause wieder auflebt.

Die Nacht steht diesmal im größeren Zusammenhang des Märchenfestivals in der Grimm-Heimat, zu dem es bereits Veranstaltungen in Frankenberg, Gudensberg und Bad Wildungen gab am Sonntag, 27. Mai, läuft von 11 bis 17 Uhr der Familienmärchentag auf Schloss Waldeck.

Die Fritzlarer Veranstaltung wird der Abschluss des Festivals sein und auch dann sollen Märchen im Mittelpunkt stehen. Stadtmarketing, Kulturverein und der Verein Pro Fritzlar bereiten sie gemeinsam vor.

Wie schon bei den ersten Fritzlarer Lesenächten wird an mehreren Orten in der Altstadt gelesen. Die Besucher  maximal 100 sind möglich werden in vier Gruppen aufgeteilt, die dann von Mitgliedern der Stadtführergilde in historischen Kostümen begleitet werden.

Im Stiftssaal Alte Waage am Domplatz, im Patrizierhaus des Regionalmuseums, in der katholischen Bücherei und im HNA-Keller am Marktplatz werden Märchen vorgetragen.

Die jeweiligen Orte werden je nach Land, aus dem die Märchen kommen, dekoriert. Im HNA-Keller zum Beispiel steht ein türkisches Märchen im Mittelpunkt,

Bahar Kaya wird dort lesen, in der Vorbereitung wurde sie von Kadrey Kaya und Bülent Alkus unterstützt, der das Märchen ausgesucht hat. Die Zuhörer können, wenn sie wollen, auf Teppichen und Sitzkissen Platz nehmen und dem Märchen lauschen.

Zum Abschluss treffen sich alle Teilnehmer im Hardehäuser Hof, dort gibt es landestypische Speisen aus den Märchenländern. Das Figurentheater Albert Völkl wird ein Schattenfigurenstück über die Märchensammlerin Dorothea Viehmann zeigen. Der Imbiss ist im Preis von zwölf Euro inbegriffen.

Für die Fritzlarer Lesenacht gibt es noch Eintrittskarten. Sie sind in der Tourist-Info in Fritzlar erhältlich und kosten zwölf Euro, Tel. 05622/988643.

Quelle: HNA

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