Firefighter-Challenge: Fritzlarer Team holte die Silbermedaille

Fritzlar/Stettin. Regelmäßig messen Fritzlarer Feuerwehrmänner und -frauen ihre Kräfte auf internationaler Ebene. Kürzlich kamen sie erfolgreich aus dem polnischen Stettin zurück.

Dort fand die Internationale Firefighter-Challenge statt. Das Fritzlarer TFA-Team (TFA ist die Abkürzung für: Toughest Firefighter Alive, härtester lebender Feuerwehrmann) gehörte zu den mehr als 130 Starten aus mehreren Nationen, darunter Frankreich, Polen, Slowenien, Amerika und Deutschland, die sich in der beeindruckenden Atmosphäre des dortigen Hafens dem schwierigen Wettbewerb stellten.

Durch den erfolgreichen zweiten Platz mit der Staffel in Frankreich erhofften sich die Fritzlarer auch diesmal eine gute Platzierung.

Im Vorfeld jedoch musste das Team umstrukturiert werden, da nicht in der Stammbesetzung gestartet werden konnte. Im Wettkampf selbst führten dann noch zusätzliche Strafzeiten, bedingt durch technische Fehler, nur zu einem 9. Platz unter den 33 angetretenen Staffeln.

Der Erfolg blieb allerdings nicht aus, denn neben den Staffelläufen standen am ersten Tag die Läufe im Tandem und Mixed-Tandem (Mann und Frau) an. Neben David Schlicht und Jannik Palluck die auf Platz 14 unter 29 Paaren landeten, erreichten Steffen Link und Vera Winkler einen hervorragenden zweiten Platz und konnten als glückliche Gewinner mit Silber nach Deutschland zurückkehren.

Anknüpfend an den ersten Tag, folgte am Sonntag die maximale persönliche Herausforderung, die Einzelläufe.

Dort verbuchten alle Fritzlarer Starter persönliche Bestzeiten. David Schlicht und Jannik Palluck landeten mit 2:21 Minuten im Mittelfeld, knapp vor Steffen Link mit 2:22 sowie Steffen Reinbold mit 2:38 und Nick Nolte mit 2:42 im Gesamtklassement. Dadurch ließ sich das frühe Aus im Staffelwettkampf verschmerzen.

Die spätsommerliche Wettkampfsaison eröffnete das Fritzlarer Team damit erfolgreich. Nachdem vor zwei Wochen Steffen Link und David Schlicht bereits in Torun an den Start gegangen waren, folgen nun noch die Challenges im September in Berlin sowie im Oktober im österreichischem Wels. Dazwischen werden ebenfalls zwei Starter in Slowenien an den Start gehen. (red)

Quelle: HNA

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