Luftkissen war zu schwer

Fritzlarer Berufsschule stellte Projekte vor

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Das Luftkissen-Trio: Alexander Herzog (vorn), Lucas Kiwitt und Eric Pfaar stellten ihr Gefährt vor, das für einen Einsatz leider zu schwer ist.

Fritzlar. Ein knappes dreiviertel Jahr waren die vier 12. Klassen der Fachoberschule (Informationstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau) der Friedrich-Ebert-Schule mit der Umsetzung ihrer Pläne beschäftigt.

Jetzt waren die letzten Handgriffe getätigt, und die Schüler stellten ihre Arbeiten in der Projekthalle der Schule vor.

Dazu gehört das Modell einer Tankstelle für Elektro-Bikes, das bereits im Sommer wirklich entstehen soll. Die Solartankstelle soll am Brauhaus in Fritzlar errichtet werden, damit die E-Radler ihre Akkus aufladen können, während sie sich im Biergarten eine Pause gönnen.

Kooperation für E-Tankstelle

Die Tankstelle soll in Kooperation mit der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), dem Brauhaus, der Firma Wekal, der Stadt Fritzlar und der Reichspräsident-Ebert-Schule verwirklicht werden. Daniel Hutse, Merlin Mehlhorn, René Schneider und Viktor Wansowitsch stellten das Modell in der Schule vor.

Stabil gebaut und für zu schwer befunden – so das Urteil über das Luftkissenfahrzeug, das von Alexander Herzog, Lucas Kiwitt und Eric Pfaar konstruiert und gebaut wurde. Aus Recyclingmaterial wie einem Glasfaserbootskörper, einem Rasenmähermotor und dem Motor eines Freischneiders bauten sie das Gefährt. Bedingt durch die schwere Eisenkonstruktion im Heck und die nicht gerade leistungsstarken Motoren ist das Luftkissenboot zwar technisch funktionsfähig, aber zu schwer für einen Einsatz. Konstruiert haben die Schüler auch einen voll funktionierenden Roboterarm, der an Produktionsstraßen bei Autokonzernen angeglichen ist. Eine selbst gebaute Wetterstation bietet alle erforderlichen Messgeräte für Temperatur, Luftdruck und Feuchtigkeit.

Seifenkiste war am Start

Das zurzeit bekannteste Projekt der Schule, die Seifenkiste, hatte bereits am Wochenende Premiere (wir berichteten). Die Rennkiste war das Projekt mit der Nummer eins in der Schule, zwölf Projekte wurden dort jetzt vorgestellt.

Projektleiter Dirk Beyer war überrascht, mit welchem Ideenreichtum die jungen Leute an die Aufgaben gegangen waren und die fertigen Projekte dann voller Stolz gemeinsam präsentierten.

Mehr im Internet: www.rfes.de

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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