Fritzlarer Bläserchor spielte vor vollem Haus in der Stadthalle

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Spende als Paukenschlag für den Katholischen Bläserchor: Unser Foto zeigt von links Vorsitzenden Franz Geismar, Paukist Michael Schmidt, Dirigent Dominik Mulqueen, Kreissparkassenchef Karl-Otto Winter, Jürgen Bubenhagen (Kreissparkasse) und den 2. Vorsitzenden Marcel Sarrazin.

Fritzlar. Einen musikalischen Leckerbissen servierte der Katholische Bläserchor um Dirigent Dominik Mulqueen den Besuchern am Wochenende beim Konzert in der Fritzlarer Stadthalle.

Gute zwei Stunden lang unterhielten die Bläser ihre Gäste mit sinfonischen Originalwerken wie Oregon von Jacob de Haan und Arrangements von Joachim Lepping mit dem Hildegard-Knef-Klassiker „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“. Darüber hinaus trug das Ensemble auch eine Originalkomposition von Dirigent Dominik Mulqueen vor. Solisten waren Maria Storch und Fabian Reinbott.

Neue Pauken

Im Frühjahr hatte der Bläserchor beim Spenden-Voting der Kreissparkasse Schwalm-Eder zum Thema Musik teilgenommen. Von den über 25 000 Teilnehmern, die ihre Stimme abgaben, bekam der Katholische Bläserchor 2591 Stimmen, wie Sparkassendirektor Karl-Otto Winter beim Konzert sagte.

Der 1. Preis war eine zweckgebundene Spende von 3000 Euro. Das Geld wurde in zwei Kesselpauken investiert, die beim Konzert am Samstag bereits zum Einsatz kamen und von Michael Schmidt gespielt wurden.

Repertoire

Die Bandbreite des Katholischen Bläserchores ist in den Jahrzehnten seit der Gründung 1924 sehr viel breiter und moderner geworden. Waren es in der Anfangszeit überwiegend kirchliche Choralmusik und volkstümliche Musik, hat sich der Bläserchor zu einem sinfonischen Blasorchester entwickelt.

Dazu ist aus der reinen Männerdomäne ein gemischtes Orchester geworden. Ende der 80er Jahre traten die ersten Frauen in den Verein ein und verstärkten den Bläserchor. Zurzeit musiziert hier ein gutes Dutzend Frauen. In der stärksten Besetzung hat der Katholische Bläserchor 35 Männer und Frauen im Alter von 15 bis 70 Jahren in seinen Reihen.

Neue Mitglieder

Über Zuwachs jeden Altes im Katholischen Bläserchor würde sich Dirigent Dominik Mulqueen freuen. Voraussetzung zurzeit wäre jedoch, dass der Neuzugang ein Instrument beherrscht, das im Bläserchor eingesetzt wird. Wer erst ein Instrument erlernen möchte, muss sich noch bis Mitte des kommenden Jahres gedulden. Dann sollen laut Malqueen Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Anmeldungen nimmt der Katholische Bläserchor bereits jetzt schon an.

Der Dirigent

Dominik Mulqueen wurde 1984 in Bad Hersfeld geboren und wohnt in Fritzlar. Seine Ausbildung begann an der Universität Kassel (Institut für Musik) und an der Musikakademie Kassel. Er absolvierte die Chorleiterausbildung beim Mitteldeutschen Sängerbund (MSB) mit A-Abschluss und studiert Schulmusik mit den Fächern Musik und Englisch.

Auch Organist in Wabern

Mulqueen ist Dirigent des sinfonischen Blasorchesters „Katholischer Bläserchor Fritzlar“ sowie Studienrat am Georg-Christoph-Lichtenberg-Gymnasium Kassel. Er ist als Juror bei Jugendmusikwettbewerben und als Gastdozent und Dirigent bei diversen Blasorchestern tätig, und seit einigen Jahren als Organist der Kirchengemeinde in Wabern musikalisch aktiv.

Kontakt

Katholischer Bläserchor Fritzlar, 1. Vorsitzender Franz Geismar. Telefon: 0151 40142358. E-Mail: franz.geismar@t-online.de.

Quelle: HNA

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