Fritzlarer Bürgermeister: Landkreis hat bei Leerstand falsch gezählt

Fritzlar. Nur 3,03 Prozent der Wohngebäude stehen leer. Das hat eine Zählung der Stadt ergeben. Sie reagiert damit auf eine Leerstandsanalyse des Schwalm-Eder-Kreises, aus der die HNA zitiert hatte. Darin war der Leerstand mit 14,8 Prozent beziffert worden.

Recherchen der Stadt hätten ergeben, dass in der Kreisanalyse offenbar auch sämtliche unbewohnbare Nebengebäude wie Scheunen, Holzschuppen, Lagergebäude und ähnliches mitgerechnet worden seien.

Die Zahlen des Landkreises seien irreführend und würden für die Stadt Fritzlar einen Imageschaden bedeuten, schreibt Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange. Er vermute, dass unterschiedliche Sachbearbeiter mit der Zählung beauftragt worden seien und daher die erheblichen Abweichungen in der Statistik innerhalb des Landkreises zustande kämen.

Fritzlar habe nachweislich einen guten Ruf als lebendige und zukunftsorientierte Stadt mit Perspektive, heißt es abschließend. (ode)

Quelle: HNA

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