Fritzlarer Feuerwehr holte Bronze bei Feuerwehrwettkampf

Sie holten Bronze auf dem Dortmunder Flughafen: Das erfolgreiche Team der Fritzlarer Feuerwehr beim Feuerwehrwettkampf. Foto: nh

Fritzlar. Firefighter Challenge - so heißt der große Feuerwehrwettkampf, der diesmal in Dortmund stattfand. Ein Team der Fritzlarer Feuerwehr kehrte von dort mit einem hervorragenden 3. Platz zurück.

Im kleinen Finale besiegten die Fritzlarer die amerikanische Mannschaft aus Spangdahlem.

Der Wettkampf besteht aus mehren Teilen. Zunächst muss ein 19 Kilogramm schweres Schlauchpaket einen 8,50 Meter hohen Turm herauf getragen werden. Diesen Teil übernahm für Fritzlar Jannik Palluck.

Ein ebenso schweres Paket musste dann Steffen Link per Leine auf den Turm hinauf ziehen. Dann ging es die Treppe wieder herab. Unten stellte sich Manuel Schaberick der „Kaiser Force Machine“. Mit gezielten Hammerschlägen muss dort ein 72,5 Kilogramm-Gewicht insgesamt eineinhalb Meter weit verschoben werden.

Slalom mit Schlauch

Eine mehr als 42 Meter lange Slalomstrecke stand dann für Steffen Reinbold auf dem Programm. Ein wassergefüllter Schlauch mit Strahlrohr musste dabei 25 Meter zurück gezogen und damit ein Ziel getroffen werden.

Die letzte Etappe absolvierte David Schlicht, indem er einen 80-Kilo-Dummy über 30 Meter bis ins Ziel schleppte.

Den gesamten Parcours mussten die Feuerwehrleute in Schutzausrüstung und mit angeschlossenem Atemschutzgerät innerhalb von sechs Minuten absolvieren.

Neben dem Staffelwettkampf, der über den Tag verteilt ausgetragen wurde, gab es Einzelwettkämpfe. Steffen Link wurde 58. und 28. in seiner Altersklasse. Steffen Reinbold 67. (33.), Manuel Schaberick 90. (46.), Jannik Palluck 94. (47.) und David Schlicht 70. (35.).

13 Teams am Start

In der Staffelvariante starteten 13 Teams, von denen sich die schnellsten acht für das Viertelfinale qualifizierten. Unter anderem waren die Berufsfeuerwehren aus Hamburg, Dortmund, Düsseldorf, Straßburg, und Cottbus dabei.

Die Fritzlarer besiegten im Viertelfinale Mönchengladbach. Im Halbfinale mussten sie sich den späteren Siegern aus Berlin geschlagen geben, doch gegen Spangdahlem reichte es für die hervorragende Bronzemedaille. (red)

Quelle: HNA

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