Fritzlarer Wehren rückten zur Firma Hengstenberg aus – Drei weitere Einsätze

Fritzlarer Feuerwehren rückten vier viermal aus

Alarm zu jeder Uhrzeit: Immer wieder müssen die Feuerwehrer mitten in der Nacht ausrücken, wie hier bei einem Kellerbrand im Hohlen Graben in Fritzlar Anfang des Jahres. Foto:  Zerhau

Fritzlar. Über mangelnde Beschäftigung konnten sich die Brandschützer aus Fritzlar und den Stadtteilen am Wochenende nicht beklagen. Während viele Leute den Pferdemarkt besuchten oder bereits zu Hause schliefen, waren die Männer und Frauen der Einsatzabteilungen im Einsatz.

Es war bereits der vierte Alarm innerhalb von vier Tagen: Am Montagmorgen kurz nach halb vier schreckten die Bewohner aus Fritzlar und den Stadtteilen Geismar, Cappel, Züschen, Ungedanken und Werkel aus dem Schlaf. Die Brandmeldeanlage der Firma Hengstenberg hatte angeschlagen. 63 Feuerwehrleute machten sich auf den Weg in die Pappelallee in Fritzlar.

Als die ersten Trupps in das Gebäude vordrangen, fanden sie eine vernebelte Produktionshalle vor. Aber es war kein Brandrauch, sondern feiner Wasserdampf. Denn die Erkundung in Zusammenarbeit mit der Haustechnik der Firma Hengstenberg ergab, dass eine Überdruckleitung zerborsten war und durch den feinen Nebel die Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst wurde.

Nach der Entwarnung, dass es kein Brand ist, konnten die meisten Feuerwehren wieder abrücken. Nachdem die Ursache behoben war, konnte die BMA wieder zurückgestellt werden.

Bereits am Freitag musste die Feuerwehr Fritzlar das erste Mal ausrücken. Ein kompletter Löschzug inklusiv Drehleiter rückte gegen 16 Uhr aus. Die Ursache der starken Rauchentwicklung, die den Alarm ausgelöst hatte: Die Mieter einer Wohnung hatten das Essen auf dem eingeschalteten Herd hatten stehen lassen. Die Feuerwehr behob die Ursache, belüftete die stark verrauchte Wohnung und rückte wieder ab.

Nur fünf Stunden später wurde der nächste Alarm gemeldet, diesmal in Züschen. Allerdings handelte es sich um einen Fehlalarm, den ein defekter Rauchmelder ausgelöst hatte.

Der dritte Alarm ging in den frühen Morgenstunden vom Sonntag ein. Gegen drei Uhr brannten zwischen Lohne und Züschen 40 Rundballen aus Stroh. Feuerwehrleute aus Lohne und Fritzlar waren mit 24 Einsatzkräften im Einsatz, dazu kamen noch einige landwirtschaftliche Geräte mit Frontlader zum Einsatz.  (zzp)

Quelle: HNA

Kommentare