Fritzlarer Geschenkelädchen Regenbogen feiert Jubiläum

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Engelchen und Nikolaus: Hans-Jürgen Jahn und Carmen Keller vom Diakonieladen Regenbogen.

Fritzlar. So bunt wie der Name ist auch das Sortiment: Das Fritzlarer Geschenkelädchen Regenbogen besteht seit zehn Jahren. Der Laden wird vom Diakoniezentrums Hephata und der Diakonie Fritzlar betrieben. Außerdem unterhält das Müttergenesungswerk ein Büro in den Räumen.

Mobilés, Fensterbilder und Kinderspielzeug aus Holz sind im Laden genauso zu finden wie Besen und Bürsten. Hergestellt werden die Geschenkartikel in Handarbeit von Menschen mit Behinderung in Werkstätten, unter anderem in Hephata.

"Bei allen Produkten wird streng darauf geachtet, dass sie für Kinder verträglich sind", erklärt Hans-Jürgen Jahn, der seit der Eröffnung 2001 hauptamtlich im Regenbogenladen arbeitet.

Gegründet wurde der Laden, um Menschen mit Behinderung in das Geschäftsleben in Fritzlar zu integrieren, wie der Leiter der Fritzlarer Hephata-Werkstatt Rudolf Gleichmann erklärt. Außerdem solle durch die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen ein Austausch stattfinden.

Besonders der Kontakt mit Menschen mache ihm Spaß, sagt Jahn. Das bestätigt auch Carmen Keller, die seit acht Jahren hinter dem Tresen des Regenbogenladens steht und Kunden berät.

Insgesamt sind 30 Mitarbeiter am Regenbogenladen beteiligt. Neben den beiden festen Verkäufern gibt es ehrenamtliche Helfer, die dazu beitragen, dass der Laden überlebt. Das Geschäft floriert nicht immer: "Am meisten verkaufen wir in der Adventszeit, wenn viele Leute auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sind", erklärt Keller. Daher gibt es auch einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt.

In einer Feierstunde lobte Hephata-Direktorin Barbara Eschen den Laden als "Chance für ein gutes Miteinander". Dekan Dr. Helmut Umbach betonte, dass der Laden auch ein Ort der Seelsorge sei.  Adresse: Zwischen den Krämen 8, Tel. 05622/799577.

Quelle: HNA

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