Region präsentiert sich bis Sonntag auf der Schwalm-Eder-Schau

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Landrat am Steuer: Der Schirmherr der Schwalm-Eder-Schau, Landrat Frank-Martin Neupärtl, hatte sich während der Eröffnung ans Steuer eines Elektro-Flitzers gesetzt. Bürgermeister Wilhelm Kröll hatte neben ihm Platz genommen.

Schwalmstadt. Es ist wieder Schwalm-Eder-Schau, diesmal am Haaße-Hügel in Treysa. Die Freude darüber war gestern, während der Eröffnung, nicht zu überhören.

Landrat Frank-Martin Neupärtl ernannte den Haaße-Hügel für dieses Wochenende zur Hauptstadt Nordhessens, Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll erklärte sich verantwortlich fürs schöne Wetter. Und der Landrat des polnischen Partnerschaftskreises sagte: „Guten Tag, liebe deutsche Freunde“ – auf deutsch. Alle drei Redner bekamen fröhlichen Applaus von den Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik.

Bei der Eröffnungstour durch die fünf Hallen ging’s weiter lustig zu. Da wurde Staatsminister Mark Weinmeister im Fahrsimulator gefoppt, ob er auf der falschen Spur unterwegs sei, weil sein Gefährt so langsam fuhr. Und am Stand von Sanitär-Fachmann Marcus Theis aus Wiera war die vollautomatische Toilette mit Trocknungsfunktion und Fernbedienung der Hit.

Auch die drei Damen und ein Herr am Stand der Fritzlarer Lebenshilfe wurden bei Eröffnungsrundgang herzlich und per Handschlag begrüßt. „Schön, dass Sie wieder da sind“, sagte Landrat Neupärtl zu den Socken strickenden Seniorinnen, „selbst gestrickte Socken sind was Feines.“

Erinnerungsfotos gab’s am Stand der Stadt Schwalmstadt mit Bürgermeister Kröll und den beiden Landräten: Neupärtl und sein polnischer Kollege Miroslaw Mantaj aus Powiat Pilski, dem Partner-Landkreis.

8. Schwalm-Eder-Schau auf dem Haaße-Hügel

Die polnischen Freunde haben einen Nachbarstand in Halle 4 belegt. Damit präsentiert sich erstmals ein polnisches Unternehmen aus Powiat Pilski auf der Schwalm-Eder-Schau: eine Molkerei, die es bereits seit 120 Jahren gibt. Bei deren Schafskäse-Häppchen griffen die Gäste herzhaft zu. Auch die Klackse Kirschjoghurt im Schälchen ließen sie sich schmecken. Das verstand Molkerei-Chef Andrzej Gliszewski auch ohne Worte.

Zum Abschluss der Eröffnungsrunde gab’s am Stand der Schwalmstädter Partnerstädte Rotwein aus Frankreich und Pralinen aus Belgien. Der Stand befindet sich in Halle 3, neben dem Messerestaurant und der großen Bühne.

Dort prangt übrigens das Motto der 8. Schwalm-Eder-Schau: Märchenhafte Heimat Schwalm. Und wer heute und morgen Hunger hat, den erwartet eine märchenhafte Speisekarte. Zum Beispiel einen Schwälmer Märchenteller: Weckewerk mit Pellkartoffeln und saurer Gurke.

Quelle: HNA

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